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Reichenbach
Brauchtum

Die Kerwa ganz traditionell gefeiert

Ganz im Zeichen der Kirchweih und des Brauchtums stand Reichenbach am vergangenen Wochenende. Neun Zechpaare und zwei Gießerträger hatten sich zu einer Kirchweihgesellschaft zusammengefunden, um vom D...
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Die Zecherinnen und Zecher der Kirchweihgesellschaft vor der alten Kastanie, wo am Sonntagnachmittag der Plantanz stattfand. Foto: Heike Schülein
Die Zecherinnen und Zecher der Kirchweihgesellschaft vor der alten Kastanie, wo am Sonntagnachmittag der Plantanz stattfand. Foto: Heike Schülein

Ganz im Zeichen der Kirchweih und des Brauchtums stand Reichenbach am vergangenen Wochenende. Neun Zechpaare und zwei Gießerträger hatten sich zu einer Kirchweihgesellschaft zusammengefunden, um vom Donnerstag an bis einschließlich Montag die "Kerwa" zu feiern.

Mit einem Schlachtschüsselessen am Donnerstag im Festzelt wurde der Auftakt gemacht. Am Samstagabend erfolgte im übervollen Festzelt der Bieranstich durch Bürgermeisterin Karin Ritter. Für Stimmungsmusik sorgten dabei die Wickendorfer Musikanten.

Am Kirchweihsonntag gingen die "Zecher" in Begleitung der Original Reichenbacher Blasmusikanten hinauf zur St.-Michaelskirche, wo ein Festgottesdienst zelebriert wurde. Im Festzelt spielte wiederum die "Original Reichenbacher Blasmusik" auf.

Am Nachmittag holten die "Zecher" unter musikalischer Begleitung zunächst ihre "Zecherinnen" jeweils von zuhause ab und führten sie zum Plan unter der Kastanie am alten Schulhof, wo von nun an die zahlreichen Besucher zum Plantanz geholt und geführt wurden. Am Abend fand ein Kirchweihtanz mit dem "Alleinunterhalter Alex" im Festzelt statt.

Der Kirchweihmontag begann am Vormittag mit dem "Ständerla", der die Kirchweihgesellschaft - begleitet von den "Original Reichenbacher Blasmusikanten" - durch das ganze Dorf führte. Allerlei Kirchweihgaudi und Spiele für Groß und Klein wurden dann am Nachmittag geboten, welcher mit dem sogenannten "Hahnenschlag" sein Ende fand. Am Abend spielte die Band "Gezeiten" zum Unterhaltungsabend im Festzelt auf.

Letztendlich fand die Kerwa dann mit einem Fackelzug zum Dorfteich und dem anschließenden Kirchweihbegräbnis ihr etwas "trauriges" Ende. hs

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