Forchheim

Die Johanniter suchen Förderer für soziale Projekte

Ab Montag, 7. August, sind die Johanniter in Forchheim und Umgebung unterwegs, um weitere Förderer für Hilfsprojekte zu gewinnen. Mit Hilfe der Fördermitgli...
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Ab Montag, 7. August, sind die Johanniter in Forchheim und Umgebung unterwegs, um weitere Förderer für Hilfsprojekte zu gewinnen. Mit Hilfe der Fördermitglieder im Regionalverband Oberfranken konnte beispielsweise im vergangenen Jahr Lacrima, das Zentrum für trauernde Kinder aufgebaut werden, die den Tod von Mutter oder Vater, Schwester oder Bruder erleben mussten.
Alle zwei Wochen treffen sich die Kinder zu ihrer Gruppenstunde. Dort gibt es Platz für die Wut und die Tränen. Jedes Kind kann bei Lacrima seinen eigenen Weg und sein eigenes Tempo finden, um den Trauerprozess zu bewältigen. Weitere soziale Projekte der oberfränkischen Johanniter sind die Demenzbetreuung, bei der demenzkranke Menschen von speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Helfern betreut werden, oder der Johanniter-Treff "Unter den Linden" in Schlüsselfeld, als Ort der Begegnung, des Austausches und des aktiven Miteinanders für alle Bürger.


Auf Spenden angewiesen

Als Fördermitglied kann jeder dazu beitragen, dass solche Angebote dauerhaft bestehen bleiben. Zur Sicherung der karitativen Aufgaben ist der Verein auf Mitgliedsbeiträge von Förderern und auf Spenden angewiesen. Wie aber erkennt man, dass eine seriöse Hilfsorganisation an der Türe klingelt? Die Mitarbeiter der Johanniter führen einen Dienstausweis bei sich, tragen Dienstkleidung und dürfen kein Bargeld, Schecks oder Sachspenden annehmen.
Die gemeinnützige Arbeit der Johanniter wird zudem seit 2004 jährlich durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft. Das DZI-Siegel ist Beleg für die Seriosität der Spendenwerbung sowie die sparsame und wirtschaftliche Verwendung und den vertrauenswürdigen Umgang mit den anvertrauten Spenden. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar und sichert dem Fördermitglied zusätzlich im Notfall die Rückholung aus dem Ausland.
Die Johanniter-Unfallhilfe in Oberfranken ist seit über 45 Jahren in den unterschiedlichsten karitativen und sozialen Bereichen aktiv und beschäftigt derzeit rund 180 hauptamtliche Mitarbeiter sowie knapp 300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Zu den Aufgaben des Regionalverbandes zählen heute unter anderem Rettungs-, Sanitäts- und Fahrdienst sowie Erste-Hilfe-Ausbildung.
Darüber hinaus betreibt die Hilfsorganisation in der Region viele soziale Projekte, die oft ohne Unterstützer nicht möglich wären. red

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