Eltmann

Die Herzen füllen sich mit Zauber

Die Eltmanner Stadtkapelle stellte sich und ihren Nachwuchs vor: Zu den Proben kommt das Talent.
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Dirigent Werner Lehrieder mit seiner "Rasselbande", die zu einem wohlklingenden Klangkörper geworden ist.
Dirigent Werner Lehrieder mit seiner "Rasselbande", die zu einem wohlklingenden Klangkörper geworden ist.
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Weihnachtszeit heißt Musikzeit! Das gilt auch für die Stadtkapelle Eltmann, die ihre Mitglieder und die Bürger zu ihrem Weihnachtskonzert einlädt. In der festlich geschmückten Stadthalle war kein Platz mehr frei, die drei Kapellen nahmen ihre Besucher mit durch die Weihnachts- und Winterzeit.

Um die Weihnachtszeit scheint sich tatsächlich eine besondere Stimmung über die Blasorchester und Musikvereine zu legen. Aus den Zimmern zu Hause oder in der Schule, vor allem aber aus den Proberäumen, erklingt seit Monaten weihnachtliche Musik, und je näher der Auftritt kommt, desto öfter wird geprobt. Vor allem die kleinsten und jüngsten Musiker haben Freude und fiebern darauf, ihr Können in die Öffentlichkeit zu tragen.

Den Auftakt machten in Eltmann die "Bläserklassen", die seit September ihr Blasinstrument in den Händen halten. Ihr Leiter Bernhard Rippstein war stolz auf ihr Können, das sie in so kurzer Zeit an den Tag legten. Er begleitete ihre Lieder mit amüsanten Texten wie "Musik brauchst du nicht verstehen, du musst sie nur genießen". Das konnte man bei "Lieber, guter Nikolas", "Vom Himmel hoch, da komm' ich her" oder "O du fröhliche". Auf Grund des großen Beifalls gab es als Zugabe "Jingle Bells".

Welchen Wert die Verantwortlichen der Stadtkapelle auf die Nachwuchsarbeit legen, zeigte sich beim Auftritt des "Jugendorchesters der Stadtkapelle Eltmann" mit den "Harmonie-Kids Ebelsbach", die gemeinsam unter dem Motto "Mir spieln zamm" auftraten. Vorsitzender Alexander Alka freute sich über diese Nachwuchsarbeit über den Main hinweg, die sich auf die beiden Blasorchester sehr positiv auswirke. Einige junge Musiker konnten zu diesem Konzert wieder in die "große Kapelle" integriert werden, aber es seien auch von unten und von der Bläserklasse her einige in das Jugendorchester übergetreten.

Seine Freude über das große Interesse der Eltmanner an diesem vorweihnachtlichen Musikabend war groß. Die Stadtkapelle lade gerne dazu ein, weil sie damit ihren Mitgliedern, den Bürgern von Eltmann und den vielen Helfern und Sponsoren eine Freude bereiten wolle.

Das Jugendorchester präsentierte sich dann mit dem Stück "Was tuat denn da Ochs im Krippei drin?" Der Vorsitzende des Musikvereins "Harmonie" Ebelsbach, Markus Reinwand, zollte dem Dirigenten Werner Lehrieder viel Anerkennung, denn es sei nicht leicht "so eine Rasselbande" zu bändigen und zu solchen Leistungen zu bringen. "Was dabei rauskommt, sieht man heute. Sie haben viel geübt, weil es ihnen auch Spaß macht, zusammen zu spielen und nicht nur daheim allein im Zimmer zu blasen. Gemeinsam das Advents- und Weihnachtskonzert vorzubereiten, bereitet ihnen große Freude." Auch die Kooperation der Vereine aus Eltmann und Ebelsbach wirke sich sehr positiv aus.

Das Jugendorchester spielte dann Lieder wie "Es wird scho glei dumpa" und "Leise rieselt der Schnee" und beim "Andachtsjodler" ließen sich die Besucher anstecken, mitzusingen. Klangfülle bot das Nachwuchsorchester bei "Tochter Zion".

Sattes Können

Mit dem "Triumph of the Skies", einer Ouvertüre von "Hark! The Herald Angels Singing" konnte die Stadtkapelle Eltmann unter ihrem Dirigenten Dimitry Braudo gleich ihr Können unterstreichen. Die Instrumentengruppen spielten sich in den Vordergrund. Es war ein gelungener Auftakt, weil es von der Verkündigung der Geburt Jesu berichtete und inzwischen zu einem der bekanntesten Weihnachtslieder wurde. Dem schloss sich die bezaubernd leichte Melodie "A Salzburg-Impression" von Dizzy Stratford an, der oft als König von Blasorchestermelodien bezeichnet wird. Die Melodie wurde dabei von den Holzbläsern oder den Trompeten wiederholt. Dem folgte "Little Drummer Boy" mit einer reizvollen Aufgabe für den Trommler auf dem kleinen Schlagwerk. Viele weitere schöne Stücke folgten bis hin zu "Gabriellas Song". Das weltweit bekannte Weihnachtslied "White Christmas" setzte den Schlusspunkt.

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