Ebelsbach
Fussball-Relegation

Die Hermannsberger machen mit 4:2-Erfolg den Aufstieg in die Kreisliga perfekt

Party in "Rot-Weiß" am Samstag auf dem Sportgelände des SV Ebelsbach: Der VfR Hermannsberg hat dank eines 4:2-Erfolges gegen die SG TSV Prappach/FSV Oberhohenried bereits im ersten Anlauf der "Verläng...
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Über den Aufstieg freuen sich, hinten von links: Trainer Stefan Stretz, Matthias Grün, Kapitän Lukas Kundmüller, Jan Schmitt, Nico Derra, Dominik Hornung, Spielleiter Michael Jahna, Frank Zettelmeier, Daniel Then, Julian Persch, Torwarttrainer Stefan Persch, Michael Diem, Dominik Greul, Dennis Baumann, Alexander Frank, Lukas Persch, Spielleiter Johannes Rippstein; vorn von links: Stefan Greul, Michael Strätz, Timo Hofmann, Mirco Schmitt, Stefan Pflaum, Tobias Kundmüller, Jan Bühl, Ben Rippste...
Über den Aufstieg freuen sich, hinten von links: Trainer Stefan Stretz, Matthias Grün, Kapitän Lukas Kundmüller, Jan Schmitt, Nico Derra, Dominik Hornung, Spielleiter Michael Jahna, Frank Zettelmeier, Daniel Then, Julian Persch, Torwarttrainer Stefan Persch, Michael Diem, Dominik Greul, Dennis Baumann, Alexander Frank, Lukas Persch, Spielleiter Johannes Rippstein; vorn von links: Stefan Greul, Michael Strätz, Timo Hofmann, Mirco Schmitt, Stefan Pflaum, Tobias Kundmüller, Jan Bühl, Ben Rippstein, Marco Benz (Vorsitzender für Öffentlichkeitsarbeit), Moritz Kundmüller.
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Party in "Rot-Weiß" am Samstag auf dem Sportgelände des SV Ebelsbach: Der VfR Hermannsberg hat dank eines 4:2-Erfolges gegen die SG TSV Prappach/FSV Oberhohenried bereits im ersten Anlauf der "Verlängerung" den Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff einer vor allem in der zweiten Hälfte sehr unterhaltsamen Relegationspartie für die 730 Zuschauer machte Jakob Frank den berühmten Deckel drauf und brachte die lautstarken Hermannsberger Anhänger fast in Ektase.

Trainer Stefan Stretz sprach von einem verdienten Sieg, denn "in der zweiten Halbzeit haben wir noch einmal richtig gut nach vorne gespielt". Mit mehr Risiko als im eher ruhigen ersten Durchgang. In den ersten 45 Minuten nämlich fanden sie gegen die gerade in der Abwehr gut postierten Prappacher keine rechten Mittel, um zu Toren zu kommen. Im Gegenteil, sie gerieten sogar in Rückstand, als Christoph Schirmer die "Blau-Weißen" nicht unverdient nach vorne brachte, nachdem er eine flache Hereingabe von Jan Derra völlig frei stehend und somit unhaltbar für VfR-Schlussmann Stefan Greul in die Maschen setzte (13).

Doch der 53-jährige Stretz hatte ein richtig gutes Näschen, als er Routinier Alexander Frank vom Reservistendasein erlöste und ab der 46. Minute für Mirco Schmitt auf das Feld schickte. "Er soll alles geben, soll alles reinschmeißen, was geht. Und er hat alles richtig gemacht", schwärmte der VfR-Coach. Ganz nach dem Motto "er kam, sah und traf zweimal ins Schwarze". Allerdings erst, nachdem Teamkollege Dennis Baumann einen vom Prappacher Altmeister Volker Hofmann verursachten Handelfmeter wenige Sekunden nach dem Wiederbeginn zum 1:1-Ausgleich verwandelt hatte (47.).

Sechs Minuten später köpfte Frank mit Pfostenglück die erstmalige Führung des Kreisklassenzweiten heraus, ehe er nach dem umgehenden Ausgleich des TSV (Simon Rambacher war quasi im Gegenzug zum 2:2 erfolgreich, 56.) in der 71. Minute mit einem schönen Schlenzer an Prappachs machtlosem Schlussmann Maximilian Linz vorbei erneut ins Schwarze traf.

Den endgültigen "Knockout" kassierte der (Noch-)Kreisligist zehn Minuten vor dem offiziellen Ende, als Jakob Frank mit dem Treffer zum 4:2 den Aufstieg besiegelte. "Saugeil. In der gesamten Rückrunde war ich nur auf der Bank. Verletzt, einfach nicht schön. Und heute zwei Buden. Einfach überragend", durfte sich der 37-jährige Vollblutangreifer mir ruhigem Gewissen nach dieser Leistung selbst loben.

"Die Jungs haben sich den Aufstieg verdient. Ich bin auch froh, dass jetzt alles vorbei ist und wir jetzt wieder runterfahren können", strahlte Stefan Stretz, bevor die Party so richtig in Fahrt kam. Und sein Prappacher Kollege? "Unterm Strich, aufgrund der zweiten Halbzeit, war der Sieg für Hermannsberg verdient", gratulierte der unter der Woche erkrankte Prappacher Spielertrainer Alexander Derra. "Die waren viel aggressiver. Wir hatten leider einfach zu viele Ausfälle", beklagte der 29-Jährige unter anderem das Fehlen von Lukas Winzig oder Tobias Krapf. Doch Jammern wollte er deswegen nicht. "Das war einfach so, und deswegen Glückwunsch an Hermannsberg."

Ein Trost bleibt: Die Niederlage bedeutet nicht bereits den Abstieg in die Kreisklasse, sondern eine zweite Chance auf den Klassenerhalt. Gegner in Relegationsrunde 2 ist nun der ASV Untereisenheim, nachdem der Kreisklassist aus der Schweinfurter Gruppe 1 am Freitagabend gegen den TSV Grettstadt seinen Auftakt knapp mit 0:1 verloren hat. VfR Hermannsberg: S. Greul - Strätz, D. Greul, D. Frank, Schmitt (46. A. Frank), L. Kundmüller, Diem, T. Kundmüller, Bühl (26. Hofmann), J. Frank, Baumann (70. Pflaum) / SG TSV Prappach/FSV Oberhohenried: Linz - Zimmermann, Knorz, Schirber, Rambacher, Schirmer, A. Derra, J. Derra, Bathelmes (60. Schirmer), Hofmann (63. Geuß, 76. Swatschek), Zösch / SR: Hienz (Abtswind) / Zuschauer: 730 / Tore: 0:1 Schirmer (14.), 1:1 Baumann (47., Elfmeter), 2:1 A. Frank (53.) 2:2 Rambacher (56.), 3:2 A. Frank (71.), 4:2 J. Frank (79.)

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