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Rossach
Hauptversammlung

Die harmonische Dorfgemeinschaft Rossach gewann Mitglieder hinzu

Die Dorfgemeinschaft ist ein wichtiger Verein in Rossach, denn die Mitglieder und der Vorstand machen sich viele Gedanken um den Ort. So soll in diesem Jahr an Himmelfahrt wieder ein kleiner, aber fei...
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Vorsitzender Andreas Lorenz (links) ehrte zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Achim Liesaus (Dritter von links) und Rainer Stüllein (Sechster von links) die langjährigen Mitglieder mit Urkunden und Präsenten (von links): Hubert Amann, Jakob Kreidler, Elisabeth Müller und Albin Schmidt.  Foto: Michael Stelzner
Vorsitzender Andreas Lorenz (links) ehrte zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Achim Liesaus (Dritter von links) und Rainer Stüllein (Sechster von links) die langjährigen Mitglieder mit Urkunden und Präsenten (von links): Hubert Amann, Jakob Kreidler, Elisabeth Müller und Albin Schmidt. Foto: Michael Stelzner

Die Dorfgemeinschaft ist ein wichtiger Verein in Rossach, denn die Mitglieder und der Vorstand machen sich viele Gedanken um den Ort. So soll in diesem Jahr an Himmelfahrt wieder ein kleiner, aber feiner Markt mit ausgewählten Händlern und mit den Brauhausfreunden stattfinden. Auch ein Kochbuch mit heimischen Rezepten will der Verein erstellen, wie bei der Hauptversammlung im Feuerwehrhaus Vorsitzender Andreas Lorenz ankündigte.

Außerdem stellten die Mitglieder Katya Wolff und Lisa Schleicher ein Konzept für einen neuen Spielplatz am Fuchsgraben vor. Dort musste die Gemeinde alle Spielgeräte abbauen, weil diese vom TÜV verworfen wurden. Laut den beiden Planerinnen soll dort nicht nur ein Spielplatz, sondern ein Treffpunkt für alle Generationen entstehen. Ausführlich berichteten Wolff und Schleicher über die neue Gestaltung des Platzes. Vandalismus soll von vornherein verhindert werden, indem die Spielgeräte aus einem langlebigen und strapazierfähigen Holz gefertigt werden. Außerdem soll der Platz am Fuchsgraben eine Chill Lounge und Spielgeräte für kleinere Kinder bekommen. Weiterhin sind dort ein Barfußpfad und ein Geschicklichkeitsparcours sowie ein Klettergerüst geplant. Auch das Basarteam Großheirath unterstützt den neuen Spielplatz, der rund 35 000 Euro kosten wird und schon den "Segen" des Gemeinderates erhalten hat. Die Arbeiten sollen schon bald beginnen, damit er im Frühjahr schon genutzt werden kann.

Achim Liesaus, der Spartenleiter für Natur und Garten, sprach in seinem Bericht von zwölf Gartenstammtischen, bei denen man über unterschiedliche Themen gesprochen habe. Die Rossacher Konfirmanden seien auch im vergangenen Jahr der schönen Tradition gefolgt und hätten wieder viel gepflanzt. Das große Highlight in der Abteilung war die Führung durch den Obstlehrgarten in Coburg. Die Kelterei des Vereins war an insgesamt sechs Samstagen wieder in Betrieb. Insgesamt zehn Kelterhelfer waren im Einsatz. Es seien 8100 Liter Saft gekeltert worden. Im Vorjahr seien es rund 19 000 Liter gewesen, stellte Liesaus fest. Er zollte der Familie Ender Anerkennung. Sie habe sich um die gesamte Organisation von der Anmeldung bis hin zur Technik gekümmert.

Auch in der Sparte Soziales, Familie und Kinder hat sich wieder viel getan, wovon Karin Schultheiß berichtete. In Rossach sei Ehrenamt einfach, sagte Schultheiß und nannte einige Beispiele. Die Dorfgemeinschaft Rossach hat 2019 einige Mitglieder hinzugewonnen. Es sind jetzt 186 Mitglieder.

"Rossach wäre ohne die Dorfgemeinschaft nicht mehr vorstellbar", stellte Gerhard Kanzler fest und bescheinigte dem jungen Vorstand eine hervorragende Arbeit. Bürgermeister Udo Siegel freute sich, dass die Seniorenarbeit vereinsübergreifend bestens funktioniere. Er lobte das Engagement bei der Planung des Spielplatzes am Fuchsgraben. Schließlich sagte Siegel, er hoffe, dass die Dorferneuerung in Rossach dieses Jahr abgeschlossen werden könne. Langjährige Mitglieder wurden mit Urkunden und Präsenten ausgezeichnet, einige waren abwesend. Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Elisabeth Müller, Jakob Kreidler, Elsbeth Kanzler und Hubert Amann, für 40 Jahre Klaus Rack, Albin Schmidt, Arthur Heymann und Gerhard Lang sowie für 60 Jahre Dorothea Friedrich. mst