Ködnitz

Die Großbaustelle ist fast fertig

Die Arbeiten im Bergweg in Kauerndorf können voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen werden.
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Die Arbeiten an der Großbaustelle "Bergweg" gehen dem Ende entgegen und sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Foto: Werner Reißaus
Die Arbeiten an der Großbaustelle "Bergweg" gehen dem Ende entgegen und sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Foto: Werner Reißaus

Die Arbeiten an der Großbaustelle "Bergweg" im Ködnitzer Ortsteil Kauerndorf gehen in die Endphase. Diese erfreuliche Nachricht hatte Bürgermeister Stephan Heckel-Michel (CSU) am Montagabend für den Gemeinderat. Bis auf die Abstimmung einer Kabelmitverlelgung des Bayernwerkes mit der Telekom verlief alles im Zeitplan.

Derzeit ist die ausführende Firma ASK, Kulmbach, dabei, die Randsteine für den Straßenverlauf zu setzen. Erfolgt sind auch die Umbindungen der Hauswasseranschlüsse; der bestehende Kanal, der über die Privatgrundstücke unter den Wohnhäusern verlief, wurde verfüllt. Bürgermeister Heckel-Michel: "Es geht jetzt in die Endphase und ich gehe davon aus, dass die Bauarbeiten Mitte Oktober abgeschlossen werden können."

Zur Frage von Gemeinderat Michael Heisinger (Rangen), ob die Maßnahme im vorgegebenen Kostenrahmen bleibt, verwies Bürgermeister Heckel-Michel auf die zusätzlichen Arbeiten für eine Ringleitung in der Wasserversorgung, die aber vom Gemeinderat abgesegnet worden waren.

Dritter Bürgermeister Heinz Mösch (CSU) sah noch ein Einsparungspotenzial beim Setzen einer Wasserrinne und den Randsteinen mit Großpflastersteinen von rund 20 000 Euro. Eine Umplanung komme hier nach den Worten des Bürgermeisters zu spät, weil die ausführende Firma mit den Arbeiten schon begonnen hat. Michael Heisinger verstand die Entscheidung dazu allerdings nicht: "Wegen 500 Euro führen wir manchmal lange Diskussionen im Gemeinderat und hier erfolgt nicht einmal eine Beratung."

Zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden berichtete Bürgermeister Stephan Heckel-Michel von einer Begehung mit einer Fachfirma, an der auch Heinz Mösch teilnahm. Er hatte die Thematik mit seinem Antrag in einer vorangegangenen Gemeinderatssitzung ins Rollen gebracht. Dafür infrage kommen die gemeindlichen Feuerwehrgerätehäuser und die Pumpwerke in der Wasserversorgung.

Keine Möglichkeit wird beim Dorfschulmuseum gesehen, denn das alte Schulhaus in Ködnitz steht unter Denkmalschutz. Gemeinderat Willi Kolb (SPD) vertrat die Meinung, dass in Kulmbach "100 geschützte Gebäude" mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sind und war mit der Aussage nicht einverstanden. Bürgermeister Stephan Heckel-Michel konterte: "Zeige uns ein Gebäude, dann können wir darauf verweisen!"

Ansonsten werden aber auch bei dem einen oder anderen Feuerwehrgerätehaus Probleme gesehen, dort eine Anlage zu installieren. So wird das Gerätehaus in Ködnitz von seiner Lage dafür gänzlich ausgeschlossen, und als problematisch wird die Sicherung der Module bei den Pumpwerken gegen Diebstahl gesehen. Willi Kolb fehlte das Rathaus in der Betrachtung. Damit soll die Fachfirma nochmals konfrontiert werden. Das Gremium war abschließend der Meinung, das Thema weiter zu vertiefen.

Der Abbruch des von der Gemeinde Ködnitz erworbenen Anwesens Kauerndorf 19 wurde an die Firma Plannerer, Pullenreuth, zum Angebotspreis von 29 571 Euro vergeben. Auf dem Grundstück soll eine Freifläche mit Parkplätzen entstehen.

Bürgermeister Stephan Heckel-Michel gab bekannt, dass an der Staatsstraße zwischen Fölschnitz und Kauerndorf demnächst im Bereich der Stützmauern Baugrunduntersuchungen vorgenommen werden. Sobald das Protokoll vom Ortstermin beim Anwesen Vogel in Ködnitz vorliegt, kündigte der Bürgermeister eine weitere Beratung im Gremium an. Heinz Mösch bat darum zu prüfen, ob auch von anderen Anliegern im Kurvenbereich Beschwerden vorliegen.

Tolle Gemeinschaftsleistung

Als eine tolle Gemeinschaftsleistung bezeichnete Bürgermeister Heckel-Michel den Wiederaufbau des Schulbuswartehäuschens an der Einfahrt nach Ebersbach und dankte hier der Firma Lindner-Bau aus Spitzeichen/Ködnitz, die die Fundamentarbeiten unentgeltlich ausgeführt hat, dem Spender des Bauholzes und der Dorfgemeinschaft für den gelungenen Wiederaufbau.

Abgeschlossen sind die Sanierungsarbeiten an der Mainbrücke in Fölschnitz. Zusätzliche Arbeiten an den Betonflächen, die auf rund 10 000 Euro geschätzt wurden, werden vom Gemeinderat nicht für notwendig gehalten.

Für den 21. Oktober kündigte Bürgermeister Stephan Heckel-Michel die nächste Sitzung des Gemeinderates an, an der auch die ILE-Managerin Annabel Ohla teilnehmen wird. Dabei soll dann unter anderem auch über die Aufstellung von "Mitfahrbänken" beraten werden, die Gemeinderat Willi Kolb ins Gespräch gebracht hatte. Kolb hielt noch die Aufstellung eines Verkehrsspiegels an der Ausfahrt "Am Röslein" in die Ortsdurchfahrt von Ködnitz für notwendig.

Zur Gemeindewahlleiterin wurde die VG-Angestellte Birgit Mösch bestimmt; ihre Stellvertreterin ist Kathrin Lindner, ebenfalls von der VG Trebgast. Die Vorschläge zur Bürgermeisterwahl und den Gemeinderatswahlen sind bis 23. Januar bei der Verwaltungsgemeinschaft Trebgast einzureichen.

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