Wallenfels
Kommunalwahl

Die Freien Wähler wollen Wallenfels wieder lebenswerter machen

Die Vereinigung der Freien Wähler will die Flößerstadt wieder attraktiver machen. Die Leidenschaft der Bürger, aktiver mitzuwirken, gelte es wieder zu beleben, so der neugewählte Vorsitzende Marco Fis...
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Die Vereinigung der Freien Wähler will die Flößerstadt wieder attraktiver machen. Die Leidenschaft der Bürger, aktiver mitzuwirken, gelte es wieder zu beleben, so der neugewählte Vorsitzende Marco Fischer. Die Liste der Kandidaten biete einen Querschnitt aus jung und erfahren, weiblich und männlich, politisch Aktiven und Quereinsteigern. Viele der Bewerber brächten sich bereits ehrenamtlich in das Gemeindeleben ein. Man habe auch mehrere Vertreter der Ortsteile gewinnen können und nach intensiven Beratungen sich bewusst dafür entschieden, keinen eigenen Bewerber um das Amt des Bürgermeisters zu stellen. Die Zusammenarbeit im Stadtrat solle so auch in Zukunft konstruktiv und harmonisch weitergeführt werden.

Das gemeinsam erarbeitete Wahlprogramm sei geprägt von der Zuneigung zur Heimat. Es gelte, wieder Verantwortung für Wallenfels zu übernehmen und mit anzupacken. Es müsse mit allen Anstrengungen gelingen, die Stadt wieder lebenswerter zu machen. Die großen Erwartungen, die vor sechs Jahren bei der letzten Wahl geweckt worden seien, seien bei den Bürgern nicht oder nur zum Teil erfüllt worden. Es werde viel geredet, aber zu wenig verändert. Durch Visionen alleine könne man das morgen nicht gestalten, so Fischer.

Bei der Stadtkernsanierung sei besonders die Stagnation im Stadtkern spürbar. Nach beginnender Euphorie durch erste wahrnehmbare Ortsbildveränderungen, wie dem Abriss von maroden Gebäuden, sei Ernüchterung durch den aktuellen Stillstand eingetreten. Die architektonisch fragwürdige und überteuerte Sanierung des ehemaligen Becker-Hauses am Marktplatz müsse nochmals auf den Prüfstand gestellt werden.Viele Bürger sähen größere Notwendigkeiten in einer Verbesserung der Gehsteige im Ortskern. Auch befänden sich die Ortsstraßen in einem teilweise desolaten Zustand. Sinnvoll wäre in der Stadtverwaltung ein Bauexperte, der die vielen anstehenden Probleme, z.B. Bau des neuen Gerätehauses, professionell und steuernd angehen könne.

Im Bezug auf das Bildungszentrum (BIZ) werde es höchste Zeit, dass die energetische Sanierung der Schulturnhalle und die Nutzung des Schwimmbades in Angriff genommen wird.

Bei der ärztlichen Versorgung bestehe noch Handlungsbedarf. Sie wird aktuell nur durch eine Landarztpraxis im Kulturzentrum aufrecht erhalten. Auch diese habe man Peter Hänel und seinem Durchsetzungsvermögen zu verdanken. Mittlerweile sei es auch gelungen, erfolgreich eine Hautarztpraxis zu etablieren. Öffentlichkeitswirksam angekündigte Projekte, wie das Demenzzentrum im ehemaligen Kindergarten hättten bisher leider nicht verwirklicht werden können. sd

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