Forchheim
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Die FDP fordert ein Einwanderungsgesetz aus einem Guss

Mit Herausforderungen und Lösungen hinsichtlich Migration, Integration und Asyl beschäftigten sich die beiden Forchheimer FDP-Landtagskandidaten Sebastian Körber und Stefan Schick. Neben einigen Gäste...
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Stephan Thomae
Stephan Thomae

Mit Herausforderungen und Lösungen hinsichtlich Migration, Integration und Asyl beschäftigten sich die beiden Forchheimer FDP-Landtagskandidaten Sebastian Körber und Stefan Schick. Neben einigen Gästen war auch MdB Stephan Thomae, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, der Einladung nach Forchheim gefolgt. Thomae ist unter anderem Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr).

Im Gepäck hatte Thomae ein Zwölf-Thesen-Papier mit den Eckpunkten einer liberalen Zuwanderungspolitik: "Wir brauchen ein modernes Einwanderungsgesetzbuch, das Migration ordnet, behördliche Abläufe klar strukturiert und auch echte Chancen für integrationswillige Migranten und potenzielle Fachkräfte bietet."

Sebastian Körber, der oberfränkische FDP-Spitzenkandidat zur bayerischen Landtagswahl, fügte hinzu: "Die FDP forderte bereits zu Zeiten der Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren ein Einwanderungsgesetzbuch, welches das bestehende Sammelsurium des deutschen Zuwanderungsrechts zu ordnen und neu auszurichten vermag."

Stefan Schick, der im Landkreis Forchheim Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber betreibt, fordert von der Staatsregierung ein Umdenken. "Eine reine Abschottungspolitik, um dem rechten Rand zu gefallen, können wir uns nicht leisten. Das Handwerk und viele mittelständische Berufsgruppen leiden unter chronischem Fachkräftemangel. Motivierte Zuwanderer, die noch dazu über einschlägige Fähigkeiten verfügen, werden händeringend gesucht." red



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