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Kronach

Die Erwartungen übertroffen

Seit Juni hat das "Jufa-Hotel - Festung Rosenberg" geöffnet. Innerhalb von drei Monaten zählt das Hotel bereits 5000 Übernachtungsgäste. Hoteldirektorin Anke Herzog berichtet, warum das das Angebot bei Touristen so gefragt ist.
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Hoteldirektorin Anke Herzog unterstützt die zweijährige Theresa beim Durchqueren des Parcours in der Festungsanlage. Fotos: Cindy Dötschel
Hoteldirektorin Anke Herzog unterstützt die zweijährige Theresa beim Durchqueren des Parcours in der Festungsanlage. Fotos: Cindy Dötschel
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cindy dötschel Zwischen den Mauern der Festung Rosenberg, direkt im Wallgraben, befindet sich ein neuer Spielplatz. Er ist als Parcours angeordnet. "Vor allem das Gleichgewicht ist bei den einzelnen Stationen, die alle in Verbindung mit der Festung stehen, gefragt", erklärt Anke Herzog, während sie die zweijährige Theresa über eines der Hindernisse führt. Der Spielplatz ist laut der Hoteldirektoren nur eine der Attraktionen, die die Gäste des neu eröffneten "Jufa-Hotels - Festung Rosenberg" begeistert annehmen.

Im Durchschnitt seien 85 der 96 Betten belegt. "Wir hatten bereits Gäste aus Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Österreich, Italien und Spanien", zählt Herzog auf. Auch gebe es bereits "Wiederholungstäter" unter den Gästen. Herzog erwartet, dass es nach den Sommerferien etwas ruhiger wird, in den kommenden Monaten werden vor allem Seminargäste in der Festung Rosenberg übernachten.

Was gut ankommt

In den kommenden zwei Jahren ist der Bau weiterer Zimmer geplant. "Im nächsten Bauabschnitt 2020 sollen vier und im darauffolgenden Jahr noch einmal fünf Zimmer zu den bisher vorhandenen 28 Zimmern dazukommen", kündigt Herzog an, die bereits seit 25 Jahren in der Hotelbranche tätig ist.

In Zusammenarbeit mit der Stadt wird außerdem ein vielseitiges Programm für die Hotelgäste angeboten. "Besonders gut kommen die Nachtwanderung ,Geister, Glut, Geheimnisse‘ und die Veranstaltung ,Welt der Festungsingenieure‘ bei den Besuchern an", sagt Herzog. Erst in der vergangenen Woche hätten ihr Teilnehmer aufgeregt berichtet, wie dunkel es bei der Nachtwanderung im Wald war.

Regionale Küche

Nicht nur bei den Hotelgästen, sondern auch bei der Kronacher Bevölkerung kommt das Hotel gut an. "Viele Kronacher kommen auf die Festung, um zu frühstücken", berichtet Herzog. Die Produkte, wie Eier und Brötchen, kämen alle aus der Region. Das Buffet, das den Gästen abends serviert wird, umfasst regionale Spezialitäten: "Einmal in der Woche gibt es Schäufela, viele Gäste wissen mit dem Begriff nichts anzufangen und sind deshalb neugierig auf den Geschmack." Natürlich werde bei der Zusammenstellung des Buffets darauf geachtet, wie lange die Gäste da sind, dass es für sie keine Wiederholungen gibt. In den Ferien betrage die durchschnittliche Aufenthaltszeit eine Woche, außerhalb der Ferien drei Tage.

Seit Mitte Juni zählt das Hotel 5000 Übernachtungsgäste. "Im kommenden Jahr rechnen wir mit 20 000 Übernachtungsgästen, ich glaube wir werden die Zahl deutlich übertreffen", sagt Martin Seger-Omann optimistisch. Laut dem Pressesprecher der Hotelgruppe liegt die Auslastung seit der Eröffnung bei über 85 Prozent. Unter den Gäste seien sowohl Familien und Seminargäste als auch Gruppen, wie beispielsweise Chöre.

Gute Zusammenarbeit

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des neu eröffneten Hotels sei die gute Zusammenarbeit der Region und der Hotelgruppe. "Die Menschen, die in der Festung übernachten, sollen wissen, was es in Kronach alles gibt. Wir sind froh, wenn die Gäste die Gegend erkunden", sagt Seger-Omann.

Insgesamt betreibt die Hotelgruppe 60 Hotels in vier Ländern. "Das Hotel in Kronach ist auch innerhalb unserer Gruppe besonders. Die Festung passt gut in die ganze Region und bei den Gästen kommt die Übernachtung auf der Burg gut an."

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