Coburg
coburg.infranken.de  SPD weiß, was an Schlachthof und Güterbahnhof nicht passieren sollte.

"Die Entwicklung lenken"

Die SPD-Stadträtin Petra Schneider stellte bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Coburg Südost fest, dass der Bereich um den ehemaligen Schlachthof u...
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Der SPD-Ortsverein Coburg Südost ehrte langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Partei (von links): Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Martin Ruggaber, Doris Ludwig, Hans-Jürgen Rembiak, Vorsitzende Petra Schneider und Otmar Fischer.  Foto: Martin Koch
Der SPD-Ortsverein Coburg Südost ehrte langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Partei (von links): Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Martin Ruggaber, Doris Ludwig, Hans-Jürgen Rembiak, Vorsitzende Petra Schneider und Otmar Fischer. Foto: Martin Koch
Die SPD-Stadträtin Petra Schneider stellte bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Coburg Südost fest, dass der Bereich um den ehemaligen Schlachthof und den ehemaligen Güterbahnhof die letzte innerstädtische Entwicklungsfläche sei. Das Anliegen der Sozialdemokraten sei es, dort Leuchtturmprojekte anzusiedeln und überhaupt dort klare Vorgaben über die Gestaltung zu machen. Es komme auf keinen Fall infrage, das Gelände an irgendeinen Investor zu verscherbeln und diesem dann auch noch freie Hand zu lassen. "Ein Glücksfall ist es, dass wir nun das Globe dort unten bekommen und damit die Möglichkeit haben, neben der fast immer ausgebuchten Pakethalle ein Kulturzentrum zu schaffen", sagte Schneider. "Den städtebaulichen und architektonischen Anspruch, der dort auch von den drei größten Unternehmen unserer Stadt finanziell und ideell gefördert wird, muss beispielhaft für das gesamte Güterbahnhofsgelände gelten." Schneider, die selber Architektin ist, forderte die Entwicklung eines Gestaltungshandbuches und die Gründung eines Gestaltungsbeirates, "damit das da unten richtig gut wird". Petra Schneider, die Vorsitzende der Sozialdemokraten in den Stadtteilen Ketschendorf und Stets am Bach (Coburg-Südost) ist, wies auf die ausgeglichene Haushaltslage Coburgs hin. "Beschäftigen müssen wir uns aber auch in einer reichen Stadt wie Coburg mit Themen wie Armut", fuhr Schneider fort.
Der SPD-Ortsverein Coburg Südost bestätigte Petra Schneider bei den turnusmäßigen Neuwahlen in ihrem Amt als Vorsitzende. Als Stellvertreter stehen ihr weiterhin Karl-Heinz Lindner und Hans-Jürgen Rembiak zur Seite. Schriftführerin bleibt Doris Ludwig, die Kasse führt weiterhin Rita Lindner. Als Beisitzer wurden Angela Balzereit, Werner Bauer, Bettina Lesch-Lasaridis und Winfried Züger gewählt. Petra Schneider und Oberbürgermeister Norbert Tessner ehrten langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Partei: Otmar Fischer (25 Jahre), Markus Karl, Richard Friedrich (30 Jahre), Norbert Kastner (40 Jahre) und Horst Gundermann (50 Jahre). Martin Koch
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