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Engelhardsberg
Kirchweih

Die Engelhardsberger pflegen den seltenen Brauch der Feuerbeschau

Den Kirchweihbrauch der Feuerbeschau findet man heute eher selten. In Engelhardsberg wird er aber noch gepflegt. Der Kontrollgang erinnert an die Zeit, in der es in Haus und Hof auf dem Land noch viel...
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Auf der Feuerbeschau  Fotos: Paul Pöhlmann
Auf der Feuerbeschau Fotos: Paul Pöhlmann
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Den Kirchweihbrauch der Feuerbeschau findet man heute eher selten. In Engelhardsberg wird er aber noch gepflegt. Der Kontrollgang erinnert an die Zeit, in der es in Haus und Hof auf dem Land noch viele offene Feuerstellen gab.

Die Überprüfung, früher durchgeführt von einem Vertreter der Gemeinde und dem Schlotfeger, diente dem vorbeugenden Brandschutz. Wenn die Mädchen und Jungen mit dem Kaminkehrer - heuer war es Michael Wolf - durch das Dorf ziehen, finden sie wohl selten noch einen Kohleherd oder Holzofen vor.

Sie werden jedoch von den Hausbesitzern freundlich empfangen und für ihre Dienste mit Naturalien und Barem belohnt. Auch ein Klarer macht die Runde. Am Jugend- und Vereinshaus angekommen fand der Betzentanz statt. Betzenführer, Klaus Spätling hatte das Schaf von seinem Hof aus Allersdorf mitgebracht. Johannes Wolf und Lara Sponsel hatten den Blumenstrauß in der Hand, als der Wecker schellte und waren somit die glücklichen Gewinner des Tanzes. Den Kirchweihnachmittag hatte Harry Hirsch mit seinen Musikanten begleitet.

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