Coburg
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Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft

wolfgang desombre "Die Digitalisierung ist da und das ist gut so." Diese Aussage stellte Coburgs OB und Schirmherr Norbert Tessmer seiner Rede zur Auftaktve...
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Bei der Auftaktveranstaltung zum "Schulungsprojekt CO: Handeln(n)" wurde interessierten Händlern das Schulungsprojekt "Einzelhandel Analog und Digital" präsentiert.  Foto: Wolfgang Desombre
Bei der Auftaktveranstaltung zum "Schulungsprojekt CO: Handeln(n)" wurde interessierten Händlern das Schulungsprojekt "Einzelhandel Analog und Digital" präsentiert. Foto: Wolfgang Desombre
wolfgang desombre

"Die Digitalisierung ist da und das ist gut so." Diese Aussage stellte Coburgs OB und Schirmherr Norbert Tessmer seiner Rede zur Auftaktveranstaltung des Schulungsprojekts "CO: Handel(n)" voran.
Die Digitalisierung verändere rasant unsere Wirtschaft und unsere ganze Gesellschaft, wie wir kommunizieren, lernen und arbeiten. Wer sich ihr nicht stelle, werde von ihr überrollt. Sie dringe, so Tessmer, immer mehr in das Alltagsleben, Arbeitswelt, Verwaltung, Bildung und Handel und auch in das Familienleben ein. Digitalisierung präge unsere Unternehmen, Organisationen und die Verwaltung - sie präge nach den Worten des OB unsere ganze Stadt.


Coburger Vorreiterrolle

Coburg sei mit seinem E-Goverment und bundesweit ausgezeichneten Projekten wie der digitalen Einkaufsstadt bereits überdurchschnittlich gut im Bereich der Digitalisierung aufgestellt und nehme bereits eine Vorreiterrolle ein.
Im Portal "GoCoburg" stellen sich mittlerweile 51 Händler und Dienstleister meist in 360-Grad-Ansichten dar. Ganz frisch sei die Initiative "Zukunft Coburg digital", mit der die Digitalisierung der Unternehmen der Stadt vorangetriebenen soll. Die Stadtverwaltung geht künftig mit gutem Beispiel voran und will den Bürgern die Möglichkeit geben, Behördengänge nicht mehr im Rathaus, sondern via Internet zu erledigen, sagte Norbert Tessmer.
"Ab heute", so der Schirmherr. "gibt es CO:Handeln(n)." Das sei ein Wettbewerb, nicht nur für fortschrittliche Händler, an dessen Ende zehn Stipendien für Unternehmen stehen. Sie werden von Fachleuten ein Jahr lang trainiert, wie man einen guten Internetauftritt hinbekommt und sich clever in den sozialen Medien bewegt.


Stipendiaten gesucht

Hierzu werden neun Stipendiaten aus dem Coburger Einzelhandel und einer aus dem Landkreis gesucht, um die Geschäfte für die digitale Welt zu schulen und sie in ihren Bemühungen zu unterstützen. Ziel sei die Sensibilisierung und Schulung des Coburger Einzelhandels zum Thema Digitalisierung im Rahmen des Modellprojektes "Digitale Einkaufsstadt Bayern" im Zeitraum vom 1. Oktober 2017 bis 1. Juni 2018. Organisiert wird dies von der Stabsstelle E-Government, der Agentur Klickfeuer sowie dem Citymanagement. Bis zum 23. Oktober werden zehn Betriebe durch eine zehnköpfige Jury im Rahmen von Bewerbungssichtung und in persönlichen Gesprächen ausgewählt.
Die Digitalisierung der Innenstädte sei die Zukunft von morgen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Coburg bereits 2015 erfolgreich für das bayerische Modelprojekt "Digitale Einkaufsstadt" beworben. Durch das innovative Online- Portal "GoCoburg", welches Geschäfte und deren Sortiment online präsentiert, konnte Coburg bereits über die Landesgrenzen hinaus Aufsehen erregen. Um an den bisherigen Erfolg des Projekts "Digitale Einkaufsstadt" anzuknüpfen, sollen die Einzelhändler der Stadt Coburg noch intensiver auf die kommenden Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden.
Bei der Auftaktveranstaltung zum Schulungsprojekt hielt Martin Bayer, Corporate Story & Creative Writing, einen Vortrag zum Thema "Storytelling - Willkommen im eigenen Storyversum". Andreas Kücker, Klickfeuer/GoCoburg, informierte über "Storytelling GoCoburg" und Karin Engelhardt von der Stabsstelle E-Goverment, stellte das Projekt "CO:Handeln(n) analog und digital" vor.
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