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Hausen
Bürgerbegehren

Die Bürger hatten die Wahl

In Hausen entschieden die Wähler bei einem Bürgerbegehrern, ob das Baugebiet "Wöhrgarten" realisiert werden soll, in Dormitz wurden die Bürger gefragt, ob sie künftig einen haupt- oder einen ehrenamtl...
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In Hausen entschieden die Wähler bei einem Bürgerbegehrern, ob das Baugebiet "Wöhrgarten" realisiert werden soll, in Dormitz wurden die Bürger gefragt, ob sie künftig einen haupt- oder einen ehrenamtlichen Bürgermeister wollen.

In Hausen waren rund 3000 Stimmberechtigte aufgerufen, zu entschieden, ob im Osten der Gemeinde eine 3,35 Hektar große Fläche bebaut werden soll oder nicht. Die Pläne für den Wöhrgarten sahen 88 Wohneinheiten westlich des Main-Donau-Kanals und östlich der Industriestraße vor. In Hausen lehnten 703 Bürger das Baugebiet ab, 257 stimmten dafür. Von den 3042 Stimmberechtigten hatten sich etwa die Hälfte am Bürgerentscheid beteiligt. In Dormitz lag die Wahlbeteiligung sogar über 80 Prozent. Die Dormitzer mussten sich entscheiden, ob sie künftig weiterhin einen ehrenamtlichen Bürgermeister wollten, oder ob künftig ein hauptamtlicher Bürgermeister die Geschicke des Ortes lenken soll. Zur Urne gerufen wurden 1656 abstimmungsberechtigte Bürger.

Eine deutliche Mehrheit sprach sich dabei für das, von CSU Ortsvorsitzendem Christoph Schmitt initiierte Bürgerbegehren pro ehrenamtlichem Bürgermeister aus. 770 Befürwortern standen nach Auszählung aller Stimmen 419 Gegnern gegenüber.

Dem Ratsbegehren mit Bürgermeister Bezold an der Spitze, das auf einen hauptamtlichen Bürgermeister anzielte waren 515 Wähler gefolgt, 689 lehnten es ab. JH

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