Großenseebach
Sanierung

Die Bergstraße muss von Grund auf erneuert werden

In der jüngsten Sitzung des Großenseebacher Gemeinderates erklärte Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW), dass die Bergstraße von Grund auf saniert werden m...
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In der jüngsten Sitzung des Großenseebacher Gemeinderates erklärte Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW), dass die Bergstraße von Grund auf saniert werden muss. Die gute Nachricht für die Anwohner sei, dass die anfallenden Kosten wegen der bevorstehenden gesetzlichen Neuregelung des Straßenausbeitragsrechts nicht umgelegt werden können.
Wie der Bürgermeister erläuterte, war die Bergstraße die erste gemeindliche Erschließungsstraße, die zu Beginn der 1970er Jahre ausgebaut worden ist. Der inzwischen schlechte Zustand des Straßenkörpers erfordere eine Erneuerung. Auch die kürzliche TV-Untersuchung des Schmutzwasserkanals bestätigte einen erheblichen Sanierungsbedarf. Die Sanierung könne aller Voraussicht nach in geschlossener Bauweise erfolgen. Außerdem müsse damit gerechnet werden, dass auch die Anschlüsse der Wasserversorgung erneuert werden müssen.
Deshalb sollte die Planung noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Da auch die Planung für das Baugebiet an der Bergstraße abgeschlossen ist, sollen die Erschließung des Baugebietes und die Straßensanierung gemeinsam durchgeführt werden. Seitens der Verwaltung wurde empfohlen, den Planungsauftrag an das Ingenieurbüro für Tiefbau Wagner zu vergeben. Das Büro habe seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Planungsaufgaben zu den vertraglichen Eckbedingungen der bestehenden Aufträge zu übernehmen. Im Weiteren habe das Büro bereits Vorleistungen bei der TV-Untersuchung des dortigen Kanalnetzes erbracht, die nach Auffassung der Verwaltung eine honorarmindernde Wirkung haben. Der Bürgermeister wurde beauftragt und ermächtigt, den Planungsauftrag an das Ingenieurbüro für Tiefbau Wagner, Roßtal, unter der Voraussetzung zu vergeben, dass die Eckpunktregelungen aus den anderen Ingenieuraufträgen in entsprechender Weise gelten.
Für die Erschließungsplanung des Baugebietes seien außerdem Aufschlüsse über die Bodenbeschaffenheit zwingend notwendig. Das mit der Erschließungsplanung beauftragte Ingenieurbüro Wagner habe daher aus Gründen der Planungssicherheit die Erstellung eines Bodengutachtens angeregt, das verlässliche Aussagen zur Festigkeit des Bodens, zu einer möglichen Schadstoffbelastung und zur Frage der Wiedereinbaufähigkeit treffen soll. Der Auftrag wurde an das Büro Gartiser, Germann & Piewak GmbH in Bamberg mit einer Angebotssumme in Höhe von knapp 3000 Euro vergeben.
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