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Wirsberg
jahresbilanz

Die Bauprojekte gehen auch 2020 weiter

2019 wird als ein baureiches Jahr in die Geschichte der Marktgemeinde Wirsberg eingehen. Wie Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) bei der Schlusssitzung feststellte, hatten nach Jahren der Beratun...
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2019 wird als ein baureiches Jahr in die Geschichte der Marktgemeinde Wirsberg eingehen. Wie Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) bei der Schlusssitzung feststellte, hatten nach Jahren der Beratung und Planung in den letzten zwölf Monaten die Bauhandwerker das Heft in der Hand: "Und das wird auch 2020 so bleiben. Dominierten 2019 die Infrastrukturprojekte Kita-Erweiterung, Bürgerzentrum, Ärztehaus mit Außenanlagen, Schulsanierung und Straßeninstandsetzungen die Bautätigkeit, so werden 2020 die Neubauten von Norma, Sparkasse und der Himmelkroner Heime die millionenschweren Investitionsvorhaben bilden." Mit diesen Bauprojekten wolle der Markt die Lebensqualität in Wirsberg zukunftsfähig machen.

Aktuell sind in der Marktgemeinde 1898 Einwohner registriert, im Vorjahr waren es 1923. Mit dem Status "Asylsuchend" lebt derzeit eine Familie mit acht Personen im Ort, ebenso wohnen hier 33 anerkannte Flüchtlinge. Auf Hochtouren laufen die Bauarbeiten für den Neubau am Herbert-Kneitz-Kindergarten zur Erweiterung der Kindertagesstätte um eine Kindergarten-sowie Krippen- und Hortgruppe, um Funktionsräume und einen Personenaufzug.

Die Arbeiten zur Errichtung des Bürgerzentrums am Marktplatz mit barrierefreiem Aufgang zur St. Johanniskirche und Sanierung einer ehemaligen Bauernscheune mit geschätzten Baukosten von 4 500 000 Euro sind ebenso in vollem Gange. Sie sollen einschließlich der Außenanlagen bis Frühjahr 2021 fertiggestellt sein.

Mit dem Erwerb der beiden Wohnhäuser Herbert-Kneitz-Straße 14 und 18 hat der Gemeinderat eine wichtige Entscheidung für die städtebauliche Entwicklung im Umfeld von Kita, Ärztehaus, Rathaus und Feuerwehrgerätehaus getroffen. Das Haus Herbert-Kneitz-Straße 18 wird gegenwärtig übergangsweise als Hort genutzt. Über die Zukunft der beiden Häuser wird nach den Worten von Bürgermeister Anselstetter noch beraten.

Unterstützt wird vom Marktgemeinderat eine neue Initiative von Anliegern für Lärmschutzmaßnahmen an der B 303.

Für die Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes des Tiefbrunnens Wirsberg wurde der offizielle Antrag eingereicht. Bürgermeister Hermann Anselstetter: "Auf dieser Grundlage wird nun das erforderliche Wasserrechtsverfahren durchgeführt. Für die Zukunftssicherung der Wasserversorgung wurde in der letzten Sitzung eine Bedarfsplanung vergeben, um zielgerichtet Verbesserungen umzusetzen."

Seit Mitte Juli 2019 ist Wirsberg auch bei Facebook. Der Bürgermeister dazu: "Vielleicht stellt sich so mancher die Frage, ob das nötig ist?" Damit erreiche man die Hälfte der Bürger. Die noch "junge" Seite habe bereits mehr als 200 Follower, also Abonnenten.

Bei den Finanzen war durch die kostenintensiven Bauprojekte in diesem Haushaltsjahr ein Rekordhaushalt von 9 159 490 Euro abzuwickeln. "Die Maßnahmen konnten aber alle nur angegangen werden, weil die Gemeinde auf einem soliden finanziellen Fundament steht."

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