Ludwigschorgast

Die Ausweisung des Neubaugebietes Rother Bühl II läuft

Die Planung des Neubaugebietes Rother Bühl II in Ludwigschorgast wurde nochmals hinsichtlich einer möglichen Zufahrt über die Straße "Hinterer Bühl" geprüft. Architektin Gitta Kestel legte bei der Sit...
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Die Planung des Neubaugebietes Rother Bühl II in Ludwigschorgast wurde nochmals hinsichtlich einer möglichen Zufahrt über die Straße "Hinterer Bühl" geprüft. Architektin Gitta Kestel legte bei der Sitzung des Marktgemeinderates am Dienstagabend dazu neue Unterlagen vor. Das Ratsgremium nahm den Sachverhalt zur Kenntnis und hob den in der November-Sitzung gefassten Auslegungs- und Billigungsbeschluss auf.

Der Marktgemeinderat stimmte einmütig dem neuen Bebauungsplanentwurf zu.

Die Zufahrtsstraßen sind sowohl für den Pkw- als auch für den Lkw-Verkehr geeignet. Gesichert sind zudem die Trinkwasser- und Löschwasserversorgung, die Abwasserentsorgung sowie Strom- und Gasversorgung. Für die Telekommunikations- und Stromversorgung werden Leerrohre mit eingelegt. Um den Bedarf an Bauplätzen zu decken, ist diese geplante Erweiterung die wirtschaftlichste und ökologisch verträglichste Lösung. Die acht Parzellen bewegen sich in einer Größenordnung von 662 bis 730 Quadratmeter.

Von der Hennebergstraße aus wird eine Baustraße ins Neubaugebiet geführt, um die Erschließungsarbeiten und auch die zügige Bebauung der acht Parzellen zu ermöglichen. "Mit dieser Lösung sind wir besser gestellt", sagte CSU-Gemeinderätin Daniela Wagner. SPD-Gemeinderat Tobias Braunersreuther freute sich, dass die Bauplätze eigentlich alle schon verkauft sind. Zudem betonte Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani (CSU), dass die neue Variante von den Kosten her günstiger ist. Die Bebauung der Parzellen soll in zwei Jahren erfolgen.

Die Prüfung der Jahresrechnung 2017 erfolgte durch den Rechnungsprüfungsausschuss unter dem Vorsitz von Tobias Braunersreuther. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der Verwaltungshaushalt schloss in den Einnahmen und Ausgaben mit 1 489 077 Euro, und der Vermögenshaushalt mit 932 892 Euro. Die Entlastung durch den Marktgemeinderat erfolgte einstimmig. Ebenso erfolgte die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2018. Auch hier gab es keine Beanstandungen. Der Verwaltungshaushalt schloss in den Einnahmen und Ausgaben mit 1 713 377 Euro und der Vermögenshaushalt mit 1 071 939 Euro. Die Entlastung durch den Marktgemeinderat erfolgte einstimmig. "Die Haushaltslage der Gemeinde Ludwigschorgast ist zufriedenstellend", betonte der Prüfungsausschuss-Vorsitzende Tobias Braunersreuther (SPD).

Gasanschlüsse vorbereiten

SPD-Gemeinderat Klaus-Peter Kugler machte darauf aufmerksam, dass wohl bald der Wegfall der Ölheizungen anstehe und deshalb Gasanschlüsse in den Straßen der älteren Baugebiete ermöglich werden sollten. Dazu sollten eine Umfrage gestartet und eine Informationsveranstaltung angeboten werden.

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