Sand am Main
Kommunalpolitik

Die ärztliche Versorgung und der Personennahverkehr sind Probleme

Auf Einladung von Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD) besuchten der SPD-Landtagskandidat René van Eckert (Mellrichstadt) und Bezirksrat Bernhard Ruß (Sand) Kirchlauter und seinen Gemeindeteil Neubr...
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Auf Einladung von Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD) besuchten der SPD-Landtagskandidat René van Eckert (Mellrichstadt) und Bezirksrat Bernhard Ruß (Sand) Kirchlauter und seinen Gemeindeteil Neubrunn. Bürgermeister Kandler stellte laut Mitteilung der SPD Kirchlauter kurz vor und ging auf aktuelle Problemfelder ein. "Es zeigt sich, dass sich die Probleme in den Landkreisen Haßberge und Rhön-Grabfeld sehr ähneln", bilanzierte René van Eckert. Einig war man sich, dass endlich mehr für einen funktionierenden ÖPNV getan werden müsse. Auch die ärztliche Versorgung müsse dringend angepackt werden. Bei der Schulerhaltung sehen die SPD-Vertreter dringenden Handlungsbedarf. "Die bayerische Staatsregierung muss hier weg von ihrem Dogma gehen und endlich auch mal neue Wege gehen", forderte René van Eckert. Bezirksrat Bernhard Ruß konnte von den positiven Erfahrungen der Ganztagsschule in seiner Gemeinde Sand berichten. Dort wagte er als Bürgermeister neue Wege. "Es war zwar ein harter Weg, aber er hat sich im Interesse unserer Kinder gelohnt", meinte Ruß. Die SPD-Vertreter waren sich einig, dass gerade bei der Förderung des ländlichen Raumes die Staatsregierung und die CSU mehr machen müssten. "Der Verfassungsgrundsatz der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Bayern muss endlich umgesetzt werden. Dies wird durch die derzeitige Staatsregierung nicht getan", sagte van Eckert. Heimat heiße: Alle sollten dort leben und arbeiten können, wo sie möchten. Es brauche im ländlichen Raum eine Versorgung mit Nahverkehr, schnellem Internet, Ärzten sowie Pflegeangeboten und vor allem Bildung. red



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