Oeslau
Mittelschule Oeslau

Die Absolventen steigen nun um auf dem Weiterflug in die Zukunft

"Flug in die Zukunft": Unter diese, Motto stand die diesjährige Entlassfeier der Mittelschule Oeslau. Immer wieder wurden in den Reden Parallelen zwischen einem Flug und der Schulzeit gezogen. Erfreut...
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Die Klassenbesten der Mittelschule Oeslau wurden mit Buchprämien ausgezeichnet. Glückwünsche sprachen Schulleiter Bernd Schick, Bürgermeister Gerd Mücke und Schulamtsdirektor Uwe Dörfer aus (von rechts). Foto: Martin Rebhan
Die Klassenbesten der Mittelschule Oeslau wurden mit Buchprämien ausgezeichnet. Glückwünsche sprachen Schulleiter Bernd Schick, Bürgermeister Gerd Mücke und Schulamtsdirektor Uwe Dörfer aus (von rechts). Foto: Martin Rebhan

"Flug in die Zukunft": Unter diese, Motto stand die diesjährige Entlassfeier der Mittelschule Oeslau. Immer wieder wurden in den Reden Parallelen zwischen einem Flug und der Schulzeit gezogen. Erfreut stellte "Pilot" Bernd Schick, fest, dass es für die meisten derer, die sich den Abschlussprüfungen stellten zu einer "weichen" Landung kam. Von 37 Prüflingen konnten 21 den Qualifizierenden Mittelschulabschluss mit nach Hause nehmen konnten. "Dies sind stolze 57 Prozent", kommentierte Bernd Schick. Etwas kritisch bemerkte er jedoch, dass bei dem einen oder anderen ein persönlicher "Aufwachservice" von Nöten war. Das geschah durch die aufmerksamen "Flugbegleiter", die Klassenleiter genannt Ulrike Lehmann und Michael Rühr.

Mit einer starken Quote von bestandenen Prüfungen zur Mittleren Reife wartete die Klasse M 10 auf. Hier konnten sich 96 Prozent der Prüflinge über ihr Zeugnis freuen. Bernd Schick gelang es, in seinem Rückblick auf den "Langstreckenflug" der Absolventen immer wieder Wortspielereien zum Thema "fliegen" einzubauen. Bei allen Turbulenzen, die während der Schulzeit auftraten, sah es der Schulleiter für entscheidend an, "dass der Funkverkehr zwischen den Passagieren, der Flugbegleitern und den Sponsoren, sprich Eltern, nie abriss". Für Bernd Schick ist die Selbstbestimmung das Fantastischste an der Welt, in die die Absolventen entlassen werden. Schick: "Jeder von euch kann sein Leben nach eigenen Vorstellungen und Zielen gestalten". Schulamtsdirektor Uwe Dörfer führte den Absolventen vor Augen, dass es auch für sie Rückschläge geben wird. "Wenn ihr stolpert, steht wieder auf, ihr habt gezeigt, dass ihr etwas zu Ende bringen könnt", gab Dörfer den Schülern mit auf den Weg.

Zu einer Abschlussfeier gehört auch, dass Schüler und Lehrer gleichermaßen einen Rückblick auf die durchlebte Zeit werfen. Dass dabei gegenseitig etwas "gefrotzelt" wird, zeigt im Grunde, dass die Chemie zwischen Lernenden und Lehrenden gepasst hat. So auch an der Rödentaler Mittelschule. Mehr in Richtung der Eltern meinte Michael Rühr, dass man Schule und Lehrer nicht als reinen Dienstleister sehen darf und an ihn Ansprüche stellen, die nicht umsetzbar sind. Er forderte etwas mehr Mut zum gegenseitigen Vertrauen.

Für Rödentals Dritten Bürgermeister Gerd Mücke ist es wichtig, dass die Absolventen, sich selbstbewusst den kommenden Herausforderungen stellen. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Entlassschüler ihrer Heimat treu bleiben. "Es lohnt sich hier zu leben", betonte Mücke und attestierte weiter, dass die Mittelschule Oeslau einen sehr guten Ruf hat.

"Nach der Schule ist mitten im Leben" stellte die Vorsitzende des Elternbeirates, Simone Ulbrich, abschließend fest.

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