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Die 80 sieht man ihr nicht an

Man sieht es ihr wahrlich nicht an, aber Marianne Geyer feierte jetzt ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin stammt aus der Region Mährisch Trübau im Sudetenland. Nach der Vertreibung war sie zunächst au...
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Man sieht es ihr wahrlich nicht an, aber Marianne Geyer feierte jetzt ihren 80. Geburtstag.

Die Jubilarin stammt aus der Region Mährisch Trübau im Sudetenland. Nach der Vertreibung war sie zunächst auf der Plassenburg untergebracht, danach in Cottenau, wo es ihr durchaus gefiel. Nur, erinnert sie sich: "Cottenau ist evangelisch. Nicht, dass ich etwas gegen Evangelische habe - aber zur katholischen Kirche mussten wir bis nach Marienweiher laufen. Das war immerhin eine ganze Stunde Fußweg." Deshalb sei sie schließlich nach Marienweiher gezogen.

Im kirchlichen Umfeld hat sie ihren späteren Ehemann kennengelernt. Getraut wurden Josef und Marianne 1957 in der Basilika Marienweiher. "Vom Onkel", wie Marianne Geyer sagt. Domkapitular Karl Berg war der Cousin ihrer Mutter. Und als Erzbischof von Salzburg zelebrierte er auch noch die Feier zur silbernen Hochzeit in St. Bartholomäus zu Wartenfels.

Seit der Eheschließung wohnen beide im Elternhaus von Josef Geyer, inszwischen zusammen mit der Familie ihrer Tochter Dagmar Baumer. Sohn Michael lebt ebenfalls in Wartenfels. Zwei Enkel haben Marianne und Josef Geyer, außerdem zwei Urenkel, die der Uroma gratulierten. Ebenso wie Nachbar Helmut Spindler. Der Geistliche Rat war bereits am frühen Morgen zum Gratulieren gekommen, ebenso Nachbarinnen und Freundinnen, die sich mit Bürgermeister Siegfried Beyer quasi die Klinke in die Hand gaben. Klaus Klaschka

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