Kupferberg
Stadtrat

Diakonieverein stellt Tagespflege-Konzept für ehemalige Schule vor

Umfassend haben Pfarrer Peter Ahrens, Angelo Henninger und Marion Schoefer vom Diakonieverein Neuenmarkt-Wirsberg-Trebgast in der Stadtratssitzung Kupferberg am Dienstagabend das Konzept für eine Tage...
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Das Aussehen der ehemaligen Schule der Stadt Kupferberg wird sich bald ändern. Die noch detailliert zu erarbeitende Konzeption sieht auch die Einrichtung einer Tagespflege vor.  Foto: kpw
Das Aussehen der ehemaligen Schule der Stadt Kupferberg wird sich bald ändern. Die noch detailliert zu erarbeitende Konzeption sieht auch die Einrichtung einer Tagespflege vor. Foto: kpw

Umfassend haben Pfarrer Peter Ahrens, Angelo Henninger und Marion Schoefer vom Diakonieverein Neuenmarkt-Wirsberg-Trebgast in der Stadtratssitzung Kupferberg am Dienstagabend das Konzept für eine Tagespflege in den Räumlichkeiten der ehemaligen Schule der Stadt vorgestellt. "Wir wollen darin ja miteinander etwas Großes in Sachen Tagespflege machen", betonte Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) und bedankte sich bei Pfarrer Ahrens für die Zusage. Das gesamte Ratsgremium unterstütze das voll. Kolenda rechnet mit Umbaukosten von circa 2,3 Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen der Förderoffensive Nordbayern mit 90 Prozent bezuschusst. Nun gilt es, schnellstmöglich gemeinsam das Konzept zu erstellen.

Pfarrer Peter Ahrens, der bereits seit 16 Jahren Vorsitzender des Diakonievereins Neuenmarkt-Wirsberg-Trebgast ist, sagte: "Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt, die Mitarbeiter sind gerne bei uns." Die Frauen und Männer machten in diesen Einrichtungen eine Entwicklung hin zum Positiven und beteiligten sich wieder mehr am täglichen Leben. So könne der Mensch länger in seiner gewohnten Umgebung bleiben.

Die Tagespflegeeinrichtung ermögliche den Angehörigen vielfach die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf; auch seien die Kosten weitaus geringer als im Pflegeheim. Die Tage verbringen alle zusammen in gemütlicher Atmosphäre. Der Tagesablauf werde strukturiert und aktiv gestaltet und die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen. Auch sorgen die Mitarbeiter während des Tages für die medizinische Versorgung.

"Geöffnet ist von 8 bis 16.30 Uhr", erläuterte Marion Schoefer und ging auf den Tagesablauf ein mit gemeinsamem Frühstück, Morgenandacht, Fitnessprogramm, Gedächtnistraining, gemeinsamem Mittagessen, Ruhepausen sowie sportlichen Aktivitäten. "Es ist wichtig, dass sich jeder Gast sehr wohl fühlt", betonte Angelo Henninger. Die Senioren verblieben in gewohnter Umgebung und würden nicht aus dieser herausgerissen. In Kupferberg soll zukünftig vonseiten der Diakonie auch eine ambulante Pflege mit angeboten werden.

Einstimmig beschloss der Kupferberger Stadtrat am Dienstagabend die Anschaffung von neuen Feuerwehr-Garderoben für die heimische Wehr. Der Kauf sei dringend notwendig, da die alten nicht mehr nutzbar seien, betonte Kommandant Michael Hain. Für den Kauf sind im Haushalt bereits 5000 Euro eingestellt. Der Rat beschloss den Kauf zum Preis von 4761 Euro bei der Firma Ludwig.

Aufschüttungen

Verwundert zeigten sich Bürgermeister Alfred Kolenda (UKW) und einige Stadträte über ein Schreiben des Landratsamtes Kulmbach, wonach die Geländeveränderung auf dem Grundstück von Matthias Lauterbach und Daniela Reuther "Am Sonnenhang" genehmigungsfrei ist. Begründet wird dies damit, dass die Geländegestaltungen im gesamten Baugebiet vielfältig sind. UKW-Stadtrat Stefan Kollerer sagte dazu: "Das Landratsamt hat korrekt gehandelt und recht mit seiner Einschätzung. Es war zu erwarten, dass das so kommt." CSU-Stadtrat Michael Hain meinte: "Die Aufschüttungen gehen über zwei Grundstücke, deshalb ist das juristisch wohl anders zu sehen." Sein Fraktionskollege Karl Schott betonte: "Es gibt in Kupferberg kein Grundstück, das so hoch aufgeschüttet ist wie dieses."

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