Neustadt bei Coburg
Projekt 

Deutsch-französischer Abend

Unter der Leitung von Hans Stähli bereitet sich das Orchester der "Gesellschaft der Musikfreunde Neustadt" auf sein Sinfoniekonzert vor. Das Programm verspricht interessante Werke und eine hervorragende junge Solistin.
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Die junge Pianistin Nina Scheidmantel aus Gemünda ist die Solistin beim Sinfoniekonzert der "Musikfreunde Neustadt. Foto: Archiv/Jochen Berger
Die junge Pianistin Nina Scheidmantel aus Gemünda ist die Solistin beim Sinfoniekonzert der "Musikfreunde Neustadt. Foto: Archiv/Jochen Berger
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Die Sinfoniekonzerte der "Musikfreunde Neustadt" sind immer wieder für Überraschungen gut und bieten oftmals interessante Programmzusammenstellungen. Das gilt auch für den Auftritt am Samstag, 19. März, bei dem sich die Mehrzweckhalle in der Heubischer Straße für einen Abend in einen Konzertsaal verwandelt.


Mendelssohn zum Auftakt

Unter der Leitung von Hans Stähli probt das Orchester an einem spannenden deutsch-französischen Programm, das ausschließlich Werken der Romantik gewidmet ist. Als Solistin haben die "Musikfreunde Neustadt" eine junge Pianistin verpflichtet, die in der Region bereits durch viele erfolgreiche Konzerte viele Fans gewinnen konnte: Nina Scheidmantel.
Die in Gemünda aufgewachsene Künstlerin studiert an der Musikhochschule Würzburg und wird in Neustadt gleich zwei Werke interpretieren.
Den Auftakt des Abends bildet eine der seltener gespielten Werke aus der Feder von Felix Mendelssohn-Bartholdy - die Ouvertüre C-Dur mit dem Beinamen "Trompeten-Ouvertüre".
Von Carl Maria von Weber folgt dann das virtuose Konzertstück für Klavier und Orchester f-Moll, das im Konzertleben ansonsten kaum Berücksichtigung findet. Von Camille Saint-Saens erklingt anschließend das zweite der insgesamt fünf Klavierkonzerte.
Das g-Moll-Konzert entstand im Frühjahr des Jahres 1868 innerhalb von nur drei Wochen und bietet stilistisch ein weiteres Spektrum. "Es beginnt mit Bach und hört mit Offenbach auf", befand einst ein Pianist. Bei der Uraufführung spielte der Komponist den Solopart unter Leitung von Anton Rubinstein. Von einem präludierenden Klaviersolo am Anfang spannt sich der Bogen des formal ungewöhnlichen Werkes bis hin zum effektvollen Finale im Tarantella-Rhythmus.


Zum Abschluss Massenet

Den Abschluss des Abends der "Musikfreunde Neustadt" bildet ein Werk von Jules Massenet, der in Deutschland vornehmlich als Opernkomponist bekannt ist. Seine 4. Suite D-Dur trägt den Untertitel "Scènes pittoresques". ct



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