Pottenstein

Deutsch-französische Freundschaft vertieft

Was beim Weltjugendtag 2005 begonnen hat, fand im August 2017 seine Fortsetzung. Bereits zum vierten Mal machte sich aus dem Seelsorgebereich "Pottenstein u...
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Viel zu sehen gab es für die Gäste aus Franken in der Bretagne. Foto: privat
Viel zu sehen gab es für die Gäste aus Franken in der Bretagne. Foto: privat
Was beim Weltjugendtag 2005 begonnen hat, fand im August 2017 seine Fortsetzung. Bereits zum vierten Mal machte sich aus dem Seelsorgebereich "Pottenstein und Umland" eine Gruppe Kinder, Jugendlicher und Erwachsener auf den Weg in die Bretagne, um die Freundschaft zwischen Franken und der Bretagne weiter zu vertiefen.
Die bretonischen Gastgeber hatten für die Gäste aus Franken ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. So wurde die Gruppe aus Pottenstein nach der Hinfahrt mit einem Frühstück willkommen geheißen. Am Abend luden die Pottensteiner zu einem fränkischen Abend mit Bratwürsten ein.
Am Montag wurde in Monteneuf ein Spielehaus besucht, anschließend gab es einen Waldspaziergang zur Liebesgeschichte von Ozégan und Kalune. Die gruppe fuhr in die Hafen- und Bischofsstadt Vannes. Nach dem Gottesdienst in der Kathedrale war Zeit, Vannes zu erkunden und die bretonische Lebensart kennenzulernen, da an diesem Tag ein "Fest der Bretagne" mit vielen traditionellen Gruppen, Trachten, Musik und Tänzen gefeiert wurde.
Am Mittwoch stand Carnac auf dem Besuchsprogramm mit Hinkelsteinen, Strand und Austern. Am Donnerstag gab es einen bretonischen Abend. Bei einem weiteren Tagesausflug ging es am Freitag nach Nantes.
Das Abschiednehmen fiel allen sichtlich schwer, da sich in dieser Woche die Kontakte und Beziehungen weiter vertieft hatten. Der Weltjugendtag 2005 hat auf diese Weise eine nachhaltige Wirkung. Denn neben den gegenseitigen Besuchen gab es in den zwölf Jahren auch schon mehrere (Schüler-)Austausche auf privater Ebene.
Auf der Rückfahrt machte die Gruppe noch einen Abstecher nach Paris. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen erreichte man die Heimat, ebenso mit großer Vorfreude auf den geplanten Gegenbesuch im Sommer 2018. Georg Friedmann

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