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Affalterthal
Geschichte 

Details über Affalterthal in neuem Heft

Der Heimatverein hat seine sechste Chronik zur Gemeinde herausgegeben. Die Befasst sich mit der Geschichte des Dorfes und holt so manches Detail aus dem Dunkel der Vergangenheit zurück.
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Mit der Festschrift "Affalterthal im Spiegel der Lokalpresse 1952-1977", die soeben druckfrisch erschienen ist, legt der Heimatverein Affalterthal e.V. sein mittlerweile sechstes Heft vor, das sich mit Geschichte des Dorfes befasst und manches Detail aus dem Dunkel der Vergangenheit zurückholt.
So zum Beispiel beim Straßenbau, der vor allem in den 50er-Jahren von der damals eigenständigen Gemeinde Affalterthal sehr umfangreich durchgeführt wurde, was dem damaligen Bürgermeister Hans Deuerlein ein dickes Lob des damaligen Landrates Otto Ammon einbrachte. Die Lokalpresse begleitete die Bauarbeiten mit ausführlichen Berichten, so dass man die Vorhaben heute noch sehr gut nachvollziehen kann.
Weitere wichtige Themen in der beschriebenen Zeit war der Schulhausbau: Zuerst wollte man mit Bieberbach einen eigenen Verband gründen, was aber letztendlich von den Behörden verboten wurde. Dann kam der Wunsch nach einem eigenen Mehrzweckhaus, der - wenn auch mit jahrzehntelanger Verspätung - sogar Wirklichkeit wurde. Und dann kam die Zeit der großen Brunnleitenfeste, bei denen Bundeswehr und Polizei mit Vereidigungen und Zurschaustellung ihrer Gerätschaften und die Politik in Form der Landtagsabgeordneten Gudila Freifrau von Pölnitz das Veranstaltungsjahr dominierten und zu einem großen Erfolg werden ließen.
Die Gebietsreform, in der Affalterthal seine Selbstständigkeit verlor, wurde in einem eigenen Heft schon behandelt, weil sie zur Gründung des Heimatvereins und auch des Schützenvereins führte.
Der Dank zum Zustandekommen des Heftes mit den 60 Artikeln auf 46 Seiten gebührt in erster Linie den Lokalredaktionen. Sie gaben die Erlaubnis zum Abdruck der Artikel, die in den Archiven und im Affalterthaler Pfarrarchiv zu finden waren. Das Heft wird, wie bei den Vorgängerheften auch, kostenlos an die 87 Vereinsmitglieder verteilt. Damit erfüllt der Verein eine der selbst gesteckten Vereinsaufgaben, die in der Satzung auch definiert sind; die Erforschung der lokalen Heimatgeschichte.
Die anderen fünf "Festschriften" des Heimatvereins sind seit 2003: die im fünfjährigen Rhythmus erstellten Hefte zum 25., 30. und 35. Geburtstag des Heimatvereins, in denen zum Beispiel die Affalterthaler Schulgeschichte, altes Brauchtum, die Gebietsreform und die Chronik der Singgruppe enthalten sind. Dazu kommen die beiden letzten Hefte: Die Kriegschronik des Ersten Weltkrieges (2016 herausgegeben), penibel festgehalten vom damaligen Ortspfarrer Johannes Bergdolt und die hundert Jahre alte Pfarrbeschreibung von Affalterthal (2015 veröffentlicht), in der sehr viele Details auch über die Ortsgeschichte von Affalterthal und die Gegenreformation verzeichnet sind. Für 2018 ist ein weiteres Heft schon in Planung: Es behandelt unter anderem das 40-jährige Vereinsjubiläum der Volksmusikkapelle der "Affalterthaler Rathausmusikanten", die es seit einigen Jahren leider nicht mehr gibt.
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