Himmelkron
chorkonzert

Der würdige Abschluss eines Jubiläumsjahres

"Die stille Zeit" - unter diesem Motto hat die Sängergruppe Bad Berneck ein abwechslungsreiches und auf hohem Niveau stehendes Chorkonzert in der Stiftskirche präsentiert, das mit den Klängen vom "Him...
Artikel drucken Artikel einbetten
Der gemischte Chor des Gesangvereins Himmelkron Foto: Werner Reißaus
Der gemischte Chor des Gesangvereins Himmelkron Foto: Werner Reißaus

"Die stille Zeit" - unter diesem Motto hat die Sängergruppe Bad Berneck ein abwechslungsreiches und auf hohem Niveau stehendes Chorkonzert in der Stiftskirche präsentiert, das mit den Klängen vom "Himmerkroner KlosterBlech" unter der Leitung von Anette Mytzka bereichert wurde. Für den gastgebenden Gesangverein 1978 Himmelkron unter der Leitung von Renate Palder war das Konzert zugleich ein würdiger Abschluss seines Jubiläumsjahres.

Weitere Mitwirkende waren der Kinderchor "Young Voices" des Gesangvereins Gefrees mit Verstärkung vom Teeniechor Bad Berneck (Leitung Edeltraud Gahn), der Gesangverein 1835 Bad Berneck (Leitung Larissa Eger), der Männergesangverein 1899 Nemmersdorf (Leitung Theresia Birner), der Gesangverein Einigkeit 1922 Bärnreuth (Leitung Ferdinand Hubert), der Gesangverein 1956 Goldkronach (Leitung Paul Hofmann) und der Gesangverein Liederkranz 1902 Benk-Deps (Leitung Thorsten Pöhlmann).

Mit dem liturgischen Freudengesang "Halleluja" von Ludwig Senfl, dem großen Renaissance-Komponisten, eröffnete der gastgebende Chor das Konzert sehr stimmungsvoll. Vorsitzender Hans Matussek hieß neben Bürgermeister Gerhard Schneider den Vorsitzenden des Sängerkreises Bayreuth, Klaus Hofmann, den amtierenden Gruppenchorleiter Paul Hofmann, der zusammen mit Renate Palder die Gesamtleitung des Chorkonzertes hatte, auch den Gruppenvorsitzenden der Sängergruppe Bad Berneck, Berthold Weißflach, sowie ganz besonders Pfarrer Michael Krug als "Hausherren" der ehrwürdigen Stiftskirche willkommen.

Mit dem Motto "Die stille Zeit" sorgten die Chöre mit ihren ausgewählten Liedern für ein nachdenkliches Konzert mit Augenblicken der Stille, aber auch mit heiterer Stimmung, die dankbare Lebensfreude vermittelte. Im Programm wechselten sich die weltlichen wie auch geistlichen Lieder ab.

Während die Männerchöre auf der oberen Empore ihre Lieder ertönen ließen, waren die gemischten Chöre im Altarraum zu hören, ebenso der Kinderchor. Die jungen Stimmen des Kinderchores vom Gesangverein Gefrees, die bei den Liedern "Wir sind alle Kinder dieser Welt" und der "Jesusballade" mit der Projektgruppe Teeniechor Bad Berneck/Young Voices Gefrees auftraten, bekamen einen besonderen Applaus. Herzerfrischend und unbekümmert ihr Auftreten. Die Kinder haben mit Edeltraud Gahn auch eine sehr einfühlsame Chorleiterin.

Das "Himmelkroner KlosterBlech" wagt sich längst auch an die weltliche Musik und beeindruckte mit dem Lied "Über sieben Brücken musst du gehen" der früheren DDR-Rockband "Karat". Es gehört zu den bekanntesten deutschen Liedern der jüngeren Vergangenheit und wurde von Klaus Schoberth in eigenem Arrangement für "KlosterBlech" bearbeitet. Auch bei der Titelmelodie der Fernsehserie "Die Dornenvögel" von Henry Mancini zeigte die Gruppe unter der Leitung von Anette Mytzkka eine starke Leistung.

Mit einer Andacht verwies Pfarrer Michael Krug am Schluss auf den Psalmvers 62, 1-3: "Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde."

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Nun ruhen alle Wälder" von Paul Gerhadt und dem Lied "Neigen sich die Stunden", das alle gemischten Chöre der Sängergruppe Bad Berneck ertönen ließen, fand das Chorkonzert in Himmelkron ein sehr emotionales Ende.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren