Wiesenthau

Der Wiesenthauer Kindergarten soll weiter wachsen

Der provisorische Umbau des Bewegungsraumes für eine zusätzliche Krippengruppe im Kindergarten Wiesenthau geht seiner Vollendung entgegen, im September und ...
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Der provisorische Umbau des Bewegungsraumes für eine zusätzliche Krippengruppe im Kindergarten Wiesenthau geht seiner Vollendung entgegen, im September und damit rechtzeitig für das neue Kindergartenjahr soll es soweit sein. Damit ist zunächst der akute Bedarf gedeckt.
Jetzt wurde im Gemeinderat noch einvernehmlich die Bestellung der Innenausstattung für insgesamt 9351 Euro beschlossen. Man ist sich in Wiesenthau im Klaren, dass weitere Schritte zur Erweiterung des Kindergartens, auch für die älteren Jahrgänge, nötig sind. Seit Monaten ist Bürgermeister Bernd Drummer mit der Fachaufsicht und der Regierung in Oberfranken im Gespräch. Von dort wurde auch ein mögliches Kinderhaus angeregt. Was sich genau dahinter verbirgt, ist noch unklar. Dankbar wären die Wiesenthauer Verantwortlichen, von der Fachaufsicht und Bayreuth konkretere Vorschläge zu erhalten.
Nach dem Ausbau sei vor dem Ausbau. Damit meinte Drummer die Zuwendung des Staates in Höhe von 50 000 Euro, die zur weiteren Förderung des Breitbandausbaues gewährt werde. Das Projekt ist in Wiesenthau soweit abgeschlossen. Jetzt wird dieser Betrag noch gewährt, um eine weitere Optimierung - wie Hotspots und WLAN - zu realisieren. Einen entsprechenden Auftrag für zunächst knapp 39 000 Euro für Beratungsleistungen beschloss man an die Breitbandberatung Bayern GmbH zu vergeben.


Aus der Sauna wird wohl nichts

Wenig Hoffnung machte Bürgermeister Drummer dem Sportverein Schlaifhausen. Dieser will hinter dem Sportheim eine Saune mit Doppelgarage anbauen. Drummer hatte bereits im Landratsamt nachgefühlt. Mit dem Bau würde zum einen die Grenze des offiziellen Bebauungsplanes überschritten, zum anderen kollidiert das Vorhaben mit dem angrenzenden Erholungswald. Vom Landratsamt kam daher eine klare Absage zur Genehmigungsfähigkeit.
Keine Einwendungen hat man zum Bebauungsplan mit Grünordnungsplan "Lohe" in Oberehrenbach .
Gemeinderat Johannes Pieger fragte an, ob mit der Erneuerung der Fahrbahn der Kreisstraße parallel auch ein Fußweg im Bereich Dorfäcker in Schlaifhausen angelegt werden könnte. Drummer zeigte sich wenig zuversichtlich, da dafür die gleichen Landeigentümer wieder angesprochen werden müssten, die bereits ein Baugebiet unmöglich machten. Allerdings will man sich mit dem Landkreis auf die für das Gewerbegebiet Dorfäcker erforderliche Aufstellspur auf der Kreisstraße verständigen. In Verbindung mit der Fahrbahnerneuerung sind hier Synergieeffekte bei den Kosten möglich.


Fuß- und Radweg kommt

Positiv hört sich an, dass laut Bürgermeister der Fuß- und Radweg von Schlaifhausen nach Dietzhof nach jahrelangem Stillstand vom Landkreis noch dieses Jahr realisiert werden soll. Josef Weisel fragte an, wieweit man für Schlaifhausen und Wiesenthau dem Beispiel von Mittelehrenbach oder der Gemeinde Kunreuth folgen kann. Dort müssen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern befolgen. Drummer will dies prüfen lassen.
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