Neuenmarkt
Schulverband

Der Weg nach Neuenmarkt ist die "richtige Lösung"

Der Vertrag zwischen dem Mittelschulverband Neuenmarkt-Wirsberg und dem Markt Marktschorgast ist besiegelt. Vorsitzender Siegfried Decker und der Marktschorgaster Bürgermeister Hans Tischhöfer setzten...
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Der Vertrag zwischen dem Mittelschulverband Neuenmarkt-Wirsberg und dem Markt Marktschorgast ist besiegelt. Vorsitzender Siegfried Decker und der Marktschorgaster Bürgermeister Hans Tischhöfer setzten im Beisein von Landrat Klaus Peter Söllner und Schulrätin Kerstin Zapf ihren Namen unter das Schriftstück.

"Der Vertrag garantiert den Kindern aus Marktschorgast die gleichberechtigte Nutzung aller Schulgebäude. Wir wollen, dass sie sich bei uns wohlfühlen", sagte Decker und dankte seinem Kollegen Tischhöfer für das entgegengebrachte Vertrauen. Dieser betonte, dass die Marktgemeinde Marktschorgast über viele Jahre in seinem sehr guten Verband ein gleichberechtigter Partner der Stadt Gefrees gewesen sei. "Dieser Schulverband musste mangels Masse aufgelöst werden."

Tischhöfer ließ wissen, dass Siegfried Decker schon einmal vor ein paar Jahren bei ihm "angeklopft" habe. "Aber wir wollten damals, dass der Schulverband Gefrees-Marktschorgast auch weiterhin Bestand hat." Jetzt sei dies nicht mehr möglich gewesen. Vor einer Entscheidung habe man beide Schulen - neben Neuenmarkt auch Bad Berneck - in Augenschein genommen und mit den Schulleitern und Verbandsgremien gesprochen. "Es war für uns eine ganz enge Entscheidung zwischen den beiden Schulstandorten. Wir fühlen uns hier gut aufgehoben", beteuerte Tischhöfer.

Er wünsche sich, "dass unsere Schüler hier von motivierten Lehrkräften betreut werden und eine ordentliche Ausbildung erfahren". Der Bürgermeister hoffte, dass die Grundschule Marktschorgast als Standort weiter erhalten werden kann.

Landrat Klaus Peter Söllner sprach von einer guten Lösung, die auch die Schulsituation im Landkreis Kulmbach stärke.

Für Schulrätin Kerstin Zapf war der Verbund von vornherein richtig, "weil ich einfach wollte, dass die Kinder in unserem Schulamtsbezirk bleiben".

Siegfried Decker gab noch bekannt, dass die Regierung für die Jugendsozialarbeit 16 360 Euro bewilligt hat. Den gleichen Betrag steuere der Kreis bei. Rei.

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