Oberhaid

Der Weg für das neue Umspannwerk ist frei

In seiner jüngsten Sitzung hat der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderates grünes Licht für den Neubau eines weiteren Umspannwerkes zwischen Oberhaid und...
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In seiner jüngsten Sitzung hat der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderates grünes Licht für den Neubau eines weiteren Umspannwerkes zwischen Oberhaid und Unterhaid durch die Bayernwerk AG gegeben. Errichtet werden soll das neue Umspannwerk auf einem südwestlich von Unterhaid liegenden Geländebereich, direkt am bestehenden Trafohäuschen. Von dort aus kann man an die unmittelbar vorbeilaufende Hochspannungsleitung "Bamberg-Nord/Eltmann" angebunden werden, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung.
Notwendig werde das Umspannwerk durch den starken Zuwachs an erneuerbaren Energien in den Gemeinden Oberhaid, Bischberg, Lisberg, Oberaurach, Priesendorf, Viereth-Trunstadt und Walsdorf. So sei die installierte Photovoltaik-Leistung seit 2010 von 10 000 Kilowatt auf heute rund 18 000 Kilowatt gestiegen. Ein weiterer Zuwachs sei prognostiziert.
Das geplante Umspannwerk soll weiterhin die Rückspeisekapazität aus der 20 KV Netzebene in die 110 KV Netzebene erhöhen und gleichzeitig die Spannungshaltung stabilisieren, so dass die in der Region erzeugte Energie sicher abtransportiert und die Versorgung der Kunden sichergestellt werden kann. Geplanter Baubeginn ist Anfang 2018. Die Gesamtkosten liegen bei rund 400 000 Euro.
Bürgermeister Carsten Joneitis (SPD) zeigte sich zwar sehr kritisch gegenüber dem Neubau und sprach auch die Zersiedelung der Landschaft an; allerdings müsse man dem privilegierten Vorhaben Rechnung tragen und sich an die Gesetzgebung halten. red

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