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LKR Forchheim

Der Wald steht noch

Der staatliche Forstbetrieb bilanziert nur geringe Schäden.
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Weitgehend verschont von Schäden blieben die 2000 Hektar des Forstbetriebs Forchheim. Im Bild der Blick zum Walberla Foto: privat
Weitgehend verschont von Schäden blieben die 2000 Hektar des Forstbetriebs Forchheim. Im Bild der Blick zum Walberla Foto: privat

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber es sieht so aus, als wäre das Forstrevier Oesdorf des staatlichen Forstbetriebs Forchheim wieder einmal ohne Schäden davongekommen. Liegt es am gelungenen Waldumbau mit gemischten, ungleichaltrigen Beständen, an der konsequenten Pflege stabiler Baumarten oder war einfach nur das nötige Quäntchen Glück im Spiel?

Revierleiter Erich Daum von den Bayerischen Staatsforsten jedenfalls zeigte sich nach einer ersten Bestandaufnahme nach dem Sturmtief "Sabine" am Dienstagnachmittag hochzufrieden. Einige wenige Bäume waren über die Forststraßen gefallen, einige weitere auch im Inneren des Waldes abgebrochen. Insgesamt jedoch, so der Förster, liegt der Schaden in dem über 2000 Hektar großen Revier im niedrigen zweistelligen Festmeter Bereich.

Den Wald vorerst meiden

Bis zum Abend sollen alle Wege wieder passierbar sein. Trotzdem bittet der Forstmann die Bevölkerung, den Wald an den nächsten Tagen noch zu meiden. Die Gefahr, dass einzelne Bäume oder Äste auch nachträglich abbrechen, ist einfach zu groß. Wenn keine weiteren Sturmböen anziehen, kann man aber zum Wochenende hin den Ausblick von der "Petersbuche" über Forchheim bis zum Walberla wieder genießen. red

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