Scherneck

Der TSV Scherneck wächst und hat erfolgreiche Sportler und Abteilungen

Tina Forkel und Manuel Sommerluksch wurden bei einer Feierstunde zu den Vereinssportlern des Jahres 2018 beim TSV Scherneck gekürt. Die erfolgreiche Karatemannschaft mit den jungen Sportlerinnen Miria...
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Zur Sportlern des Jahres 2108 wurden bei einer Feierstunde Tina Forkel (zweite Reihe rechts) und Manuel Sommerluksch (zweite Reihe, Dritter von links) gekürt. Geehrt wurden auch die die "Schernecker Funken" (in Blau).  Foto: Michael Stelzner
Zur Sportlern des Jahres 2108 wurden bei einer Feierstunde Tina Forkel (zweite Reihe rechts) und Manuel Sommerluksch (zweite Reihe, Dritter von links) gekürt. Geehrt wurden auch die die "Schernecker Funken" (in Blau). Foto: Michael Stelzner

Tina Forkel und Manuel Sommerluksch wurden bei einer Feierstunde zu den Vereinssportlern des Jahres 2018 beim TSV Scherneck gekürt. Die erfolgreiche Karatemannschaft mit den jungen Sportlerinnen Miriam Scholz, Lilli Marie Rosenbusch und Jasmin Dressel wurde zum TSV-Team des Jahres 2018 ernannt. Im vergangenen Jahr hat die Karate-Mannschaft den Mannschaftstitel bei den Oberfränkischen Meisterschaften in der Disziplin Kata geholt. Auch bei den Einzelwettbewerben waren die Sportlerinnen sehr erfolgreich. Team des Jahres sind auch die "Schernecker Funken", die aus den Faschingssitzungen bekannt sind: Juliane Stieler, Lisa Stammberger, Luci Schwind, Emily Schuhmann, Leonie Mikolajczak, Marie Lorenz, Aileen Kromp. Marie Kansy, Anna Kansy, Leonie Friedrich, Tamara Dressel und Jasmin Dressel.

Der Vorsitzende des TSV Scherneck, Harald Schneider, hatte für die Sportler eine passende Laudatio parat. Dabei stellte er bei Tina Forkel eine große Verbundenheit zum TSV und ihre Leidenschaft zum Gardetanz heraus. Seit zwei Jahren hat Forkel das Amt der Gesamtjugendleiterin inne.

"Er trägt seit seiner Geburt die Raute im Herzen", sagte Harald Schneider über Manuel Sommerluksch. Nach seiner Fußballkarriere widmet er sich jetzt dem Grün auf dem Sportgelände und ist auch als Jugendtrainer tätig.

Der Vorsitzende lobte weiterhin die 13 Damen der "Schernecker Funken". Für ihre Darbietungen bei den Faschingssitzungen werde viel trainiert, um etwas Besonderes zu bieten. Die jungen Damen zeichneten sich durch Teamgeist und Trainingsfleiß aus.

Der TSV Scherneck bietet ein vielfältiges sportliches Angebot für alle Altersgruppen. Bei der Mitgliederversammlung wurde dies wieder sehr deutlich. Ein Höhepunkt war im vergangenen Jahr die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften in Karate für Menschen mit Behinderung und in der Leistungsklasse in der HUK-Arena, wo der Verein eine Glanzleistung abgeliefert habe, sagte Schneider. Alle Verantwortlichen des Deutschen Karateverbandes seien voller Lob für die Ausrichtung gewesen. Er ging weiter auf das Kinderfest ein. Es sei im vergangenen Jahr nach einer langen Pause wieder durchgeführt worden und bei den Kindern gut angekommen. Allerdings habe es bei Veranstaltungen des Vereins im Freien zu Beschwerden über Lärm gegeben. "Das Umfeld, in dem sich der Verein bewegt, ist schwieriger geworden", sagte der Vorsitzende.

Schneider bedauerte, dass Timo Kleiber seine Vorstandstätigkeit im Juli aufgekündigt hatte. Die Aufgaben, die Timo Kleiber übernommen hatte, seien jetzt auf mehrere Schultern verteilt worden.

Modernisierung geplant

In der nächsten Zeit hat der TSV Scherneck einige Herausforderungen zu bewältigen. Dabei ist vor allem Energiesparen das Thema. So will man das Flutlicht und die Hallenbeleuchtung auf LED-Lampen umstellen. Die Modernisierung der Sportanlagen und Einrichtungen sind wichtige Eckpfeiler, um weitere attraktive Möglichkeiten für sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten bieten zu können, wie Schneider herausstellte. In der Vereinsführung werde ständige diskutiert, wie man Mitglieder dazu bewegen könne, in der "Führungsetage" mitzuwirken. Der Vorstand soll entlastet werden. Tätigkeiten sollen eigenverantwortlich von verschiedenen Teams erledigt werden. "Ich wünsche mir für den TSV Scherneck mehr Häuptlinge und Krieger, denn gute Indianer haben wir im Stamme reichlich", sagte Schneider. Wenn es dem Verein gelinge, eine zweite Etage unter dem Vorstand zu etablieren, dann stehe dem Verein eine breite Zukunft offen.

Der stellvertretende Vorsitzende Axel Breuer berichtete von der Mitgliederentwicklung. So habe der Verein 742 Mitglieder. Im vergangenen Jahr habe man 33 Mitglieder verloren, dagegen stünden aber 54 Neuanmeldungen. In fast allen Altersgruppen gebe es Zuwächse. Allerdings bewegten sich die Zahlen bei den Sechs- bis 13-Jährigen und bei den über 61-Jährigen nach unten. Auch die Gymnastikabteilung habe Mitglieder verloren. Die Fußball-, die Turn-, die Karate- und die Reitabteilung seien die mitgliederstärksten Abteilungen im Verein. Insgesamt habe man eine stabile Basis von aktiven Sportlern.

Bei der Versammlung wurde die Satzung geändert. Die Position der Frauenvertreterin wurde ersatzlos gestrichen, da die Frauen im Vorstand gut vertreten seien, so das Argument. Außerdem wurde die Satzung dahingehend geändert, dass der Vereinsbeirat nur noch einmal im Jahr zusammen tritt anstatt zweimal.

Fast keine Veränderung gab es bei den Neuwahlen des Vorstands. In den nächsten zwei Jahren sind in dem Gremium tätig: Vorsitzender Harald Schneider, geschäftsführender Vorsitzender Axel Breuer (neu), stellvertretender Vorsitzender Joachim Reißmann, Andreas Eckhardt, Andreas Wedel (neu), Schatzmeisterin Sabrina Forkel, Schriftführerin Barbara Arnold, Gesamtjugendleiterin Tina Forkel, im Ältestenrat Wolfgang Schulz, Rainer Langguth und Bernd Reinmüller (neu). Als Kassenprüfer wurden Eberhard Schubarth und Gerald Nöth gewählt.

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