Neukenroth
neukenroth.inFranken.de  Der TSV feierte seinen Wiederaufstieg in die Kreisliga mit einer stimmungsvollen Feier.

Der TSV feierte seine Aufstiegshelden

Mit einer stimmungsvollen und abwechslungsreichen Feier ließ der TSV Neukenroth seine Aufstiegshelden hochleben. Im prächtig dekorierten Pfarrzentrum waren neben Ehrengästen auch die Neukenrother Vere...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Fleißigsten, die Treffsichersten und die Saubermänner zusammen mit Trainer Thomas Lipfert (rechts) und Teammanager Christian Schülein (Fünfter von links). Als Präsent gab es einen Spezialtrunk und einen Eckla-Gutschein.  Foto: Jürgen Weißerth
Die Fleißigsten, die Treffsichersten und die Saubermänner zusammen mit Trainer Thomas Lipfert (rechts) und Teammanager Christian Schülein (Fünfter von links). Als Präsent gab es einen Spezialtrunk und einen Eckla-Gutschein. Foto: Jürgen Weißerth

Mit einer stimmungsvollen und abwechslungsreichen Feier ließ der TSV Neukenroth seine Aufstiegshelden hochleben. Im prächtig dekorierten Pfarrzentrum waren neben Ehrengästen auch die Neukenrother Vereine sowie alle geladen, die sich in der Aufstiegssaison für den TSV engagiert hatten.

29 Amtsjahre

Erster Vorsitzender Leo Welscher eröffnete die Feier mit einem Video der legendären Wutrede Giovanni Trapattonis, um zu verdeutlichen, dass der Alltag der Vereinsverantwortlichen oftmals auch von Enttäuschungen geprägt ist und solch feierliche Anlässe eher rar sind. "Aber es sind gerade diese seltenen Anlässe, die für so vieles entschädigen", so der Vorsitzende, der in seinen 29 Amtsjahren auf nunmehr vier Aufstiege, aber eben auch auf drei Abstiege zurückblicken kann. Auch beim TSV habe er schon mehrere Wutreden erlebt, allesamt hätten sie letztlich eine positive Wirkung für den Verein erzielt.

Als Gäste hieß er neben einigen Ehrenmitgliedern auch BFV-Kreisvorsitzenden Egon Grünbeck, Gemeinderat Rudi Jaros, Zweiten Bürgermeister Siegfried Weißerth, Pfarrer Hans-Michael Dinkel, Sponsor Hans Rebhan sowie die NFC-Geschäftsführerin Ulla Opel willkommen. Alle Grußwort-Redner hoben die langjährige vorbildliche Jugendarbeit des Vereins hervor. "Der TSV spielt jetzt endlich wieder dort, wo er auf Basis dieser hervorragenden Nachwuchsförderung auch hingehört, in der höchsten Liga des Spielkreises", sagte Grünbeck unter großem Applaus.

In seiner viel beachteten und sprachlich gewandten Festrede ging Welscher zum einen auf den sportlichen Werdegang des TSV in den vergangenen Jahrzehnten ein, beschäftigte sich aber ebenso mit dem wechselvollen Verlauf der Aufstiegssaison, die diverse Rückschläge für die Mannschaft von Trainer Thomas Lipfert bereithielt.

Talentierte Juniorenspieler

"Nach dem Aderlass von sieben Leistungsträgern in den Jahren 2013 bis 2015 stellte sich seit 2017 ein immens starker Zuwachs an talentierten Juniorenspielern ein, der nun zu diesem grandiosen Erfolg geführt hat", bilanziert Welscher erfreut. "Wir können stolz darauf sein, ausschließlich mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs den Aufstieg geschafft zu haben", so der Vorsitzende weiter. Er hob die hohe Sozialkompetenz von Thomas Lipfert hervor, der es glänzend verstehe, mit diesem jungen Team zu arbeiten und selbst bei acht Punkten Rückstand auf Platz zwei immer positiv gestimmt gewesen sei. Diese Zuversicht habe sich auch aufs Team übertragen und zu dem am Ende verdienten Erfolg geführt.

"Neukenroth versteht es, zu organisieren, zu feiern und dazu noch gut Fußball zu spielen", lobte ein begeisterter Thomas Lipfert das Umfeld, in dem er seit einem Jahr arbeiten darf.

Interne Rankings

Bei seinem humorigen Statement hob er auch die zuletzt von Ulli Punzelt und Klaus Beranek geleistete Arbeit im älteren Juniorenbereich hervor, die dem TSV einen unglaublichen Schatz an hervorragenden Spielern beschere, so dass man sich zumindest für das kommende Jahrzehnt nicht zu sorgen brauche. Teammanager Christian Schülein pries er als den großen Schlüssel zum Erfolg, bevor er zusammen mit ihm einige interessante interne Rankings der Aufsteiger präsentierte. So etwa die Fleißigsten, die Dauerläufer, die Treffsichersten, die Saubermänner und die Arbeitstiere mit besonderen Aufgaben.

Sportlicher Leiter Jürgen Weißerth hob zwei Akteure hervor, denen der Aufstieg maßgeblich mit zu verdanken sei. Christian Beez hütete nach dem Winter als bis dahin treffsicherster TSV-Akteur das Tor. Insbesondere im Relegationsspiel gegen Wallenfels habe er das in einer unbeschreiblichen Art und Weise getan. Beispielgebend sei auch das Engagement von Abwehrspieler Maximilian Gratzke gewesen, der in den vergangenen Wochen zu jedem Spiel von seinem Studienort Hamburg angereist sei, um dem Defensivverbund die nötige Stabilität zu verleihen. Lipfert und Schülein lobte er als kongeniales Team und als Architekten des Aufstiegs.

Per Handschlag stattete er den sympathischen Coach mit einem Trainer-Rentenvertrag beim TSV aus. Mit einer witzigen Bilder- und Videoshow unter dem Titel "Zefux! Der TSV ist wieder da" rief er abschließend die Ereignisse und Feierlichkeiten rund um die beiden Entscheidungsspiele in Erinnerung und gewährte zur allgemeinen Erheiterung auch tiefe Einblicke in das Herzstück der Feierlichkeiten, das Vereinslokal Eidloth. red

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren