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Coburg
Triathlon

Der Traum von Extremsportlerin Christine Schrenker ist vorerst geplatzt

Die Erfolge von Christine Schrenker im Triathlon in den vergangenen drei Jahren können sich sehen lassen. Das Jahr 2020 sollte nun von besonderer sportlicher Bedeutung für die Sportlerin des TV 48 Cob...
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Christine Schrenker hat sich optimal auf die Wettkampf-Saison 2020 vorbereitet, muss sich jetzt allerdings wie so viele Sportler, in Geduld üben. Ihren Optimismus hat die Coburgerin aber nicht verloren.  Foto: Archiv
Christine Schrenker hat sich optimal auf die Wettkampf-Saison 2020 vorbereitet, muss sich jetzt allerdings wie so viele Sportler, in Geduld üben. Ihren Optimismus hat die Coburgerin aber nicht verloren. Foto: Archiv

Die Erfolge von Christine Schrenker im Triathlon in den vergangenen drei Jahren können sich sehen lassen. Das Jahr 2020 sollte nun von besonderer sportlicher Bedeutung für die Sportlerin des TV 48 Coburg sein. Denn ab diesem Jahr ist sie in einer neuen Altersklasse startberechtigt und wollte bei bedeutenden Wettkämpfen an den Start gehen.

Aufgrund ihrer Triathlon-Erfolge der zurückliegenden Jahre wurde sie in die Altersklassen-Nationalmannschaft der Deutschen Triathlonunion berufen und damit für die Teilnahme an den diesjährigen Europameisterschaften nominiert.

Bereits Mitte April standen die Europameisterschaften im Duathlon und Ende Juni die Triathlon-Europameisterschaften am Walchsee in Österreich auf ihrem Programm.

"Mein Hauptwettkampf wäre im August gewesen, die Teilnahme am Ironman in Kopenhagen mit dem Ziel: Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft 2020 auf Hawaii", erklärt die Extremsportlerin.

Wie in jedem Jahr standen weitere zahlreiche regionale und bayerische Meisterschaften im Wettkampfkalender. Triathlon bedeutet auch in den Seniorenklassen sehr viel Training und eine Vielfalt im Ausdauerbereich.

Das Training von Schrenker begann im Januar, um für das besondere Wettkampfjahr gerüstet zu sein. Dies bedeutet sechs Tage die Woche aktiv sein mit nur einem Ruhetag. Pro Woche standen je drei Trainingseinheiten im Schwimmen, Laufen und Radfahren auf dem Trainingsplan. Die Intensität und Dauer werden dabei variabel gestaltet. Dazu kommt, wenn zeitlich möglich, drei Mal wöchentlich der Besuch im Fitnessstudio für die Kraft und die Rumpfstabilität.

Nach zwei Wochen Belastung, kommt eine Entlastungs-Woche, das heißt Intensität und Dauer in diesen Tagen reduzieren. Christine Schrenker versucht nun weiter am Ball zu bleiben: "Nachdem nun wegen Covid-19 sämtliche Wettbewerbe abgesagt wurden, bin ich zwar enttäuscht, aber nicht demotiviert. Ich versuche die derzeitige Form zu halten und freue mich, wenn ich dann irgendwann mal wieder schwimmen darf."

Ihr persönlicher Ausblick: "Eventuell kann ich im Herbst beim München-Marathon starten und mit Zuversicht an ein gesundes Jahr 2021 für uns alle glauben."