Theres

Der Thereser Wald ist stabil

Der Gemeinderat informierte sich über die forstliche Situation. 108 Biotopbäume sichern den Lebensraum.
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Der Gemeinderat Theres machte sich bei einer Waldbegehung ein Bild vom Zustand des Gemeindewaldes. Hier zeigt Forstdirektor Hans Stark (Dritter von links) dem Rat eine rund 180 Jahre alte Eiche.  Foto: Christian Licha
Der Gemeinderat Theres machte sich bei einer Waldbegehung ein Bild vom Zustand des Gemeindewaldes. Hier zeigt Forstdirektor Hans Stark (Dritter von links) dem Rat eine rund 180 Jahre alte Eiche. Foto: Christian Licha

Einen Überblick über den Zustand des Gemeindewaldes verschaffte sich der Gemeinderat Theres bei einer Waldbegehung. Dem Punkt lag ein Antrag von Gemeinderat Uwe Stühler (SUBT/Soziale und Unabhängige Bürgergemeinschaft Theres) vor, der eine Forderung auf Annäherung an die von der Bundesregierung verabschiedete Zielstellung der "Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" beinhaltete.

Der Forstdirektor Hans Stark führte zusammen mit Revierleiter Björn Leiblein die Gemeinderäte durch die Waldabteilungen Hummerich, Steinberg und Hohenrot. "Stabile Eichenholz-wälder mit bis zu 250 Jahre alten Bäumen prägen den 266 Hektar großen Gemeindewald", erklärte Stark. Nur 14 Prozent seien Nadelholz, darunter fünf Prozent Douglasie, die ebenfalls stabil sei, schilderte er.

Einzelne Fichtengruppen seien durch Käferbefall und Hitze geschädigt, so der Forstdirektor. Man setze viel auf Naturverjüngung, aber auch diese Maßnahme erfordere, dass Bäume entnommen werden, da die Eiche zum Wachsen viel Licht benötige. Mit dem jährlichen Hiebsatz von 1200 Festmetern liege man deutlich unter dem Zuwachs, erklärte der Experte.

Dass Bewirtschaftung und Umweltschutz vereinbar seien, zeigte Stark anhand der 108 Biotopbäume auf, die es im Gemeindewald gibt. Diese Bäume werden stehen gelassen und bieten einen guten Lebensraum für viele Tiere.

Aus der Nutzung

Der Bürgermeister Matthias Schneider (CSU) erklärte, dass die Gemeinde mit dem Bund Naturschutz und dem Forstamt das Gespräch suche, um Flächen zu finden, die man aus der Bewirtschaftung nehmen könne.

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