Neuschleichach
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Der SV Neuschleichach ist erfolgreich - trotz Abstiegs

Der SV Viktoria 1949 Neuschleichach hat seine Jahresversammlung abgehalten. Sie war gut besucht, wie der Verein mitteilte. Vorsitzender Dieter Dümmler blickte in seinen Ausführungen zufrieden auf ein ...
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Der SV Viktoria 1949 Neuschleichach hat seine Jahresversammlung abgehalten. Sie war gut besucht, wie der Verein mitteilte.

Vorsitzender Dieter Dümmler blickte in seinen Ausführungen zufrieden auf ein ereignisreiches Jahr zurück und stellte fest, dass 2018 trotz des Abstiegs der Ersten Mannschaft als Erfolg zu verbuchen sei. Der Hauptgrund für seine Feststellung liege im hervorragenden Gefüge des Gesamtvereins. Im Fußballsport gebe es immer wieder mal einen Kratzer in Form eines Abstiegs, das sei kein Weltuntergang. "Wichtig ist seines Erachtens, wie man absteigt", sagte er. Und genau hier zeigten seine Jungs Charakter und Größe - sie schworen sich laut Dieter Dümmler noch am Abstiegstag zu einem geschlossenen Haufen zusammen.

Problemlose Neuwahl

Nach kurzen Tätigkeitsberichten von Schriftführer, Kassier und sportlichen Abteilungsleitern wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Dem Kassier wurde eine ordentliche, lückenlose Arbeit bestätigt.

Bei den anschließenden harmonisch verlaufenen Neuwahlen wurde der bisherige Vorsitzende einstimmig im Amt bestätigt. Zudem kam es zu folgendem Wahlergebnis: Der Zweite SV-Vorsitzende ist Benjamin Leuchter, Kassier Jonas Schmitt, Schriftführerin Verena Märkl sowie Spielleiter Simon Schnös. Gymnastik und Kinderturnen: Kerstin Schwate. Jugendleiter: Julian Turzer, Beisitzer: Thomas Hornung, Manuel Koch, Michaela Pfaff, Tobias Wilsch, Sigfried Pfaff, Sebastian Karg, Thomas Karg, Thomas Huttner, Nico Beuerlein Jutta Stütz; außerdem fungieren als Kassenprüfer Jochen Schlichthorn und Gerhard Barthelme.

In Rekordzeit von 35 Minuten konnte eine Vorstandsmannschaft mit einem Durchschnittsalter von 38,7 Jahren gebildet werden.

Die Neuschleichacher blicken zufrieden auf ihren Ort, über den SV hinaus: 300 Seelen, drei Gasthäuser, ein Sportverein mit zwei Fußballmannschaften und fünf Turn- und Gymnastikabteilungen, ein Skiclub mit uriger Skihütte, ein Faschingszug mit rund 5000 Gästen. Dies alles komme nicht von alleine, hieß es, sondern sei das Ergebnis vom Engagement eines jeden Einzelnen für die Gemeinschaft und habe eine positive Gesamtwirkung für das ganze Dorf. red

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