Stublang
85. Geburtstag

Der Stublanger Oldtimerliebhaber Michael Weidner ist jetzt selbst ein "Oldie"

Kürzlich feierte Michael Weidner im Kreise seiner Familie bei ausgezeichneter Gesundheit den 85. Geburtstag. Viele Bekannte, Nachbarn und Vereinsvertreter g...
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Jubilar Michael Weidner (Vierter von links) mit Ehefrau Resi, den Enkelkindern Leander, Elisabeth, Raphael sowie den Abordnungen der Stublanger Ortsvereine Foto: Gerd Klemenz
Jubilar Michael Weidner (Vierter von links) mit Ehefrau Resi, den Enkelkindern Leander, Elisabeth, Raphael sowie den Abordnungen der Stublanger Ortsvereine Foto: Gerd Klemenz
Kürzlich feierte Michael Weidner im Kreise seiner Familie bei ausgezeichneter Gesundheit den 85. Geburtstag. Viele Bekannte, Nachbarn und Vereinsvertreter gratulierten dem beliebten Stublanger. Kurioserweise feierte sein Enkel Benedikt gleichzeitig den 25. Geburtstag.
Der Jubilar wurde 1933 in Kümmersreuth als viertes von acht Kindern von Barbara und Johann Weidner geboren. Zunächst arbeitete er drei Jahre lang auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Pettstadt bei Bamberg. Anschließend verschlug es ihn für einige Jahre nach Stuttgart zur Firma Bosch. Danach arbeitete er bis zum Ruhestand beim Neupert-Schotterwerk Kaider am Kümmersreuther Berg.
Auf dem Tanzboden in Loffeld lernte Michael Weidner 1959 die aus Stublang stammende Theresia Horn kennen. Durch seine Geschwister, die bereits in Stublang verheiratet waren, kam er regelmäßig in den Lautergrundort, und so wurde die Beziehung zu Theresia intensiver. 1962 führte schließlich der Jubilar die Resi in der Filialkirche Sankt Nikolaus und Gumbertus zum Traualtar. Aus der glücklichen Ehe gingen die Kinder Wolfgang, Christine, Bernadette, Bernhard und Alexandra hervor. Diese schenkten dem Jubilar zwölf Enkelkinder.
In seinem Ruhestand verbrachte Weidner viel Zeit beim Basteln oder beim Reparieren von defekten Uhren, Motorsägen oder Oldtimern. Seine Bulldogs (zwei Allgaier, Baujahr 1953/1955, und ein Fendt, Baujahr 1964) zeigt er auch heute noch regelmäßig bei Oldtimertreffen in der Region. "Mein erstes Auto war ein grüner BMW, Baujahr 1934. Das Gefährt hatte 1500 Kubikzentimeter Hubraum und stolze 34 PS mit einer Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h. Je nach Fahrweise brauchte der BMW zwischen zwölf und 15 Litern Benzin", erinnerte sich Weidner. Das Rahmengestell des BWM steht noch heute beim Jubilar daheim, natürlich umgebaut als Einachsanhänger für seinen Bulldog.
Vereinsabordnungen der Soldatenkameradschaft, der Feuerwehr und des Gartenbauvereins kamen vorbei, um ihrem Mitglied zu gratulieren. Im Namen der Stadt und der Stublanger Bevölkerung gratulierte Ortssprecher und Stadtrat Wolfgang Herold. Weiterhin lobte er das handwerkliche Geschick des Jubilars, welches dieser auch bei der Kirchenrenovierung mit einbrachte. gkle
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