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Ködnitz
Gemeinschaftsleistung

Der Rohbau für die neue ökumenische Kapelle in Ködnitz steht

Der Wunsch der "Kengster" Dorfgemeinschaft nach einer kleinen Kapelle hoch über Ködnitz, ist fast erfüllt. Jetzt wurde das Richtfest der Kapelle gefeiert, deren Grundriss 2,8 mal drei Meter groß ist. ...
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Gemeinsam feierten die Ködnitzer das Richtfest der kleinen Kapelle. Am Dachstuhl von links die beiden Zimmerer David Pöhlmann und Bastian Schmidt, sowie stehend von rechts 2. Bürgermeister Hermann Popp, IG-Sprecher Heinz Mösch und Architekt Wolfram Müller. Foto: Werner Reißaus
Gemeinsam feierten die Ködnitzer das Richtfest der kleinen Kapelle. Am Dachstuhl von links die beiden Zimmerer David Pöhlmann und Bastian Schmidt, sowie stehend von rechts 2. Bürgermeister Hermann Popp, IG-Sprecher Heinz Mösch und Architekt Wolfram Müller. Foto: Werner Reißaus

Der Wunsch der "Kengster" Dorfgemeinschaft nach einer kleinen Kapelle hoch über Ködnitz, ist fast erfüllt. Jetzt wurde das Richtfest der Kapelle gefeiert, deren Grundriss 2,8 mal drei Meter groß ist. Es wird eine ökumenische Kapelle, die im Frühjahr nächsten Jahres feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden soll. Nach dem Richtspruch von David Pöhlmann feierte die Dorfgemeinschaft zünftig das bereits Geschaffte.

Am 19. Juni hatten die Ködnitzer mit den Arbeiten begonnen - alles in Eigenleistung. Nach der Bodenplatte wurden die Mauerwände mit Ziegelsteinen hochgezogen, und in der letzten Woche machte sich Zimmerer David Pöhlmann mit seinem Arbeitskollegen Bastian Schmidt daran, den kleinen Dachstuhl vorzubereiten und aufzurichten, traditionsgemäß mit einem kleinen Fichtenbäumchen als Richtbaum geschmückt und am First angebracht. 3. Bürgermeister Heinz Mösch (CSU), der Sprecher der IG Ködnitz, ließ ein kleines Glöckchen bimmeln - als Vorgeschmack auf das künftige Glockenläuten." Der Bau einer Kapelle sei etwas ganz Besonderes, zumal es "die einzige, kirchliche Einrichtung in unserer Gemeinde ist".

Vom exponierten Standort der Kapelle biete sich ein traumhafter Blick ins Land. Die ökumenische Kapelle solle für alle da sein, die darin Ruhe finden und in sich gehen möchten. "Dafür haben wir sie gebaut." Von der Planung - die erledigte Architekt Wolfram Müller - bis zu allen Bauarbeiten seien alle Arbeiten von Ködnitzern in Eigenleistungen vorgenommen worden. Das Baumaterial für die Kapelle kostet rund 11 000 Euro geschätzt. Der Ködnitzer Immobilienkaufmann Clemens Ulbrich versprach, sich um die Sponsoren zu kümmern. Die Manfred-Jarosch-Stiftung wird das Projekt finanziell unterstützen, signalisierte Waltraud Jarosch, Vorsitzende der Stiftung, die ebenfalls am Richtfest teilnahm.

2. Bürgermeister Hermann Popp (FW) freute sich, dass das Gemeinschaftswerk zügig und problemlos über die Bühne ging.