Redwitz
redwitz.inFranken.de 

Der Redwitzer Umwelt- und Kulturpreis geht an den noch jungen Bürgerverein

Der Umwelt- und Kulturpreis der Gemeinde Redwitz geht in diesem Jahr an den Bürgerverein "Lebendiges Redwitz". Seit 1997 vergibt die Kommune den mit 150 Euro dotierten Preis an verdiente Privatpersone...
Artikel drucken Artikel einbetten
Bürgermeister Mrosek (rechts) übergab die Urkunde für den Umwelt- und Kulturpreis 2019 an die Vorsitzenden (von links) Wolfgang Gänslein, Stephan Arndt und Jürgen Gäbelein vom Bürgerverein "Lebendiges Redwitz":  Foto: Thomas Micheel
Bürgermeister Mrosek (rechts) übergab die Urkunde für den Umwelt- und Kulturpreis 2019 an die Vorsitzenden (von links) Wolfgang Gänslein, Stephan Arndt und Jürgen Gäbelein vom Bürgerverein "Lebendiges Redwitz": Foto: Thomas Micheel

Der Umwelt- und Kulturpreis der Gemeinde Redwitz geht in diesem Jahr an den Bürgerverein "Lebendiges Redwitz". Seit 1997 vergibt die Kommune den mit 150 Euro dotierten Preis an verdiente Privatpersonen oder Institutionen.

Gewürdigt werden sollen kleinere Aktivitäten, die regional große Bedeutung haben, oft aber auf überregionaler Ebene keine ausreichende Beachtung finden. Den Preis erhalten Personen, Organisationen oder Vereine, die zu einer Verbesserung oder Bereicherung des Lebensraums beitragen.

Der Bürgerverein "Lebendiges Redwitz" wurde Ende 2011 gegründet. Im Juni 2012 fand das erste von den Mitgliedern organisierte historische Bürgerfest am Gutshof statt. Seit 2013 bringt der Verein alljährlich zu Weihnachten einen künstlerisch gestalteten Kalender heraus und lädt zum beliebten "Jammerstammtisch" mit Musiker Franz Wachter ein.

Bücherschrank und Plastikenten

Auch der Bücherschrank am Marktplatz, der in die neue Pergola integriert werden soll, geht auf eine Initiative des Vereins zurück, der seit 2015 auch ein Plastikentenrennen anlässlich der Kirchweih ausrichtet.

Wie Bürgermeister Christian Mrosek ausführte, habe der Bürgerverein zuletzt mit dem Aufstellen eines Geburtsbaums von sich reden gemacht. Hier könnten die Namen der neugeborenen Kinder angehängt werden.

Seit 2013 ist Stephan Arndt Vorsitzender, der diese Aufgabe von Otto Schardt übernommen hat. Ausgezeichnet werde der Verein aber besonders, für die Wiedereinführung der "Kalten Kerwa" im Oktober auf dem Marktplatz oder in der Festscheune, so der Bürgermeister. Er erwähnte ferner das Anbringen von Hinweisschildern an historischen Gebäuden in Redwitz, auf denen die Geschichte der Häuser beschrieben sind.

"Mit all diesen Aktivitäten hat sich der Verein um die Allgemeinheit in Redwitz verdient gemacht, was mit der diesjährigen Verleihung des Umwelt- und Kulturpreises auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates gewürdigt werden soll", unterstrich Mrosek. che

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren