Meeder

Der Pokal brachte Geld in die Kasse

Das junge Führungsteam des TSV Meeder funktioniert gut. Das Sportheim soll künftig noch mehr belebt werden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der TSV Meeder hat die Schallmauer von 500 Mitgliedern zum Jahresende überschritten. Auch wenn der Vorsitzende Helmut Meyer bei der Hauptversammlung nur einen leichten Zuwachs bekannt gab, wurde die Wunschzahl erreicht. Von den 503 Mitgliedern sind über 50 Prozent unter 27 Jahre.
Bei einer außerordentlichen Sitzung wurde im vergangenen Jahr ein junger Vorstand gewählt. Als "Boss" stellte sich bis zur im nächsten Jahr stattfindenden Neuwahl nochmals Helmut Meyer an die Spitze. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den "neuen jungen Leuten". Er selbst gab mehrere Tätigkeiten ab, so dass der neue Vorstand selbstständig arbeiten und neue Ideen einbringen kann.
Schatzmeister Benny Truckenbrodt legte sein Zahlenwerk vor. Die großen Pokalspiele - unter anderem gegen die Würzburger Kickers und Bayern Hof - spülten dem Verein wohl einmalige Einnahmen in die Kasse. Nicht zu unterschätzen sind laut Truckenbrodt auch die Einnahmen aus dem Laienspieltheater.
Vergnügungswart Jannik Meyer kündigte an, dass das Sportheim noch mehr belebt werden soll. Er bat um Unterstützung mit der spaßigen Anmerkung: "Keine Feier ohne Meyer!"
Als Dritter Vorsitzender hat Henrik Meiler die baulichen Maßnahmen und Reparaturen übernommen. Die Elektrotechnik wurde zum Beispiel erneuert, ein Müllcontainer- und ein Unterstellhäuschen angefertigt. Der schon lange geplante Abbau des Fangzauns an der Anna-B.-Eckstein-Schule wurde vorgenommen und mit dem Aufbau zum Schutz des angrenzenden Schützenhauses wurde begonnen. Auf die zahlreichen eigenen Veranstaltungen ging Sportheimmanager Christoph Meiler ein. Das Sportheim lebe vom Fußball, und dafür müsse auch ein neues Konzept für den Sportheimdienst ausgearbeitet werden, insbesondere für den Dämmerschoppen. Rüstige Rentner seien dabei gefragt.
Nach den Berichten der einzelnen Abteilungen (Fußball, Tischtennis, Gymnastik, Seniorengruppe, Laienspiel) stand die Änderung beziehungsweise Neufassung der über 30 Jahre alten Satzung auf der Tagesordnung. Sie wurde nach der Mustersatzung des BLSV für kleinere Vereine zusammengestellt und einstimmig angenommen.
Als Gemeindevertreter lobte Dritter Bürgermeister Gerald Göhring die ehrenamtliche Tätigkeit und die vielen erbrachten Stunden der Mitglieder. Er verwies darauf, dass nicht nur der Senioren-Fußballsport die Gemeinde Meeder nach außen repräsentiert, auch ein Superaushängeschild bildet die hervorragende Jugendarbeit und nicht zuletzt die Laienspielgruppe. Er nannte den Generationswechsel im Vorstand richtig und wichtig.


Traum vom Kunstrasenplatz

Als Aufgabe steht noch der Außenputz an der Veranstaltungshalle an, die auf 2019 verschoben werden muss. Angebote liegen bereits vor. Der Vorstand denkt an eine Spendenaktion, wie bereits schon einmal durchgeführt mit der Bausteinaktion. Ein großer Wunsch der Fußballspieler wäre ein Kunstrasenplatz, der allerdings nur mit mehreren Vereinen realisiert werden könnte. kagü
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren