Fischbach

Der "Pfiffikus" in Fischbach wird 25

Der Kindergarten wurde durch den Einsatz vieler Bürger ermöglicht, die eigens einen Verein gegründet haben. Am Sonntag wird gefeiert.
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Diese Kinder genießen die die Bewegungsbaustelle.  Foto: Heike Schülein
Diese Kinder genießen die die Bewegungsbaustelle. Foto: Heike Schülein

Mit der Einweihung des evangelischen Kindergartens "Pfiffikus" Fischbach im Jahre 1994 ging ein langgehegter Wunsch der Bevölkerung in Erfüllung. Realisiert wurde dieser durch den Einsatz vieler Fischbacher Bürger, die sich im evangelisch-lutherischen Kindergartenbauverein Fischbach zusammenschlossen. Das 25. Jubiläum wird am Sonntag, 30. Juni, gefeiert.

Ein eigener Kindergarten war der Fischbacher Bevölkerung schon seit jeher ein großes Anliegen. Vor nunmehr rund 28 Jahren fanden sich schließlich rund 50 engagierte Bürger zusammen und gründeten am 10. Oktober 1991 den Kindergartenbauverein Fischbach. Die drei gleichberechtigten Vorstände Jürgen Volk, Gerd Kastner und Pfarrer Reinhard Kube bildeten die Vorstandschaft. Von diesem Tage an war es der Schwerpunkt des Vereins, den Kindergartenneubau zu fördern und Ideen für eine derartige Einrichtung zu entwickeln. Pfarrer Reinhard Kube musste hierfür bei den Behörden und der Landeskirche viel Überzeugungsarbeit leisten, da die Frage im Raum stand, ob es im Ort überhaupt einen eigenen Kindergarten brauche - eine Frage, die sich schon bald erübrigte, da die Einrichtung von Anfang an auf großen Zuspruch stieß.

Die vollbelegte Kita wird derzeit, einschließlich der Krippenkinder und der zu betreuenden Schulkinder, von 65 Jungen und Mädchen besucht. Seit Anfang an wird der Kindergarten von Andrea Kröner geleitet. Ebenfalls seit Beginn an dabei sind die Erzieherin Kirstin Vießmann und die Raumpflegerin Elke Tschierschky. Die Kinder in der Mäusegruppe werden von Kirstin Vießmann, Ramona Schultheiß und Ilona Prutov betreut, in der Bärengruppe - zugleich Integrationsgruppe - von Carolin Toll-Hammer, Diana Möbius und Tina Wölfel. Dem Krippen-Team gehören Natascha Vogel, Julia Engelhardt und Alexandra Kirmes an.

Die Förderung der Kinder nimmt in der Einrichtung einen großen Stellenwert ein. In der Vorschule werden die zukünftigen Schulkinder einmal wöchentlich gezielt im Hinblick auf die Schule beschäftigt und gefördert. Hierzu zählen das Programm Hören/Lauschen/Lernen zur Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben, das Zahlenland als spielerische mathematische Erziehung sowie die Schulung sensomotorischer Fähigkeiten in der Sensomotorik-Gruppe. In der musikalischen Früherziehung lernen die Kinder verschiedene Orff-Instrumente und den Umgang mit ihnen kennen. Zudem können Vorschulkinder Flöte lernen. In das Kindergartenkonzept wurde auch die Montessori-Pädagogik aufgenommen, wozu entsprechendes Spielmaterial in den Kindergartenalltag integriert ist.

Beginn um 10.30 Uhr

Das 25. Jubiläum wird am Sonntag, den 30. Juni, gefeiert. Für die Organisation zeichnet ein circa zehnköpfiges Vorbereitungsteam bestehend aus Pfarrerin Alina Ellgring, Mitgliedern des Kiga-Teams, Kirchenvorstands und Kindergartenbauvereins sowie Eltern und weiteren engagierten Personen verantwortlich. Der Festtag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst.

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