Ottendorf
Bürgerversammlung

Der Ottendorfer Lindenplatz erhält ein neues Gesicht

Zufrieden mit der Gemeindepolitik scheinen die Einwohner im Gädheimer Gemeindeteil Ottendorf zu sein. Zur Bürgerversammlung im Sportheim waren am Dienstag über 50 Bürger sowie Gemeinderäte gekommen, d...
Artikel drucken Artikel einbetten

Zufrieden mit der Gemeindepolitik scheinen die Einwohner im Gädheimer Gemeindeteil Ottendorf zu sein. Zur Bürgerversammlung im Sportheim waren am Dienstag über 50 Bürger sowie Gemeinderäte gekommen, die aber außer kleinen Nachfragen keine größeren Probleme ansprachen.

Bürgermeister Peter Kraus erläuterte die Gemeindefinanzen. Die Steuerkraft je Einwohner wird 2019 wohl auf 653 Euro steigen. So steigt auch die Kreisumlage - von 493 000 Euro (2018) auf 565 000 Euro (2019). Die Schulden der Gemeinde wurden in den letzten Jahren erheblich abgebaut; zum Jahresende wohl 577 000 Euro belaufen. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt dann aktuell 454 Euro pro Einwohner, unter dem Durchschnitt vergleichbarer Gemeinden. Die Einwohnerzahl blieb konstant. Gädheim hat 1319 Einwohner.

Kanalgebühren sinken

Erfreuliches gibt es zu den Kanalgebühren zu vermelden. Sie sinken ab 2019 um 60 Cent pro Kubikmeter (1,68 Euro pro Kubikmeter).

Alle gemeindlichen Spielplätze wurden von einem Sachverständigen auf die Sicherheit hin überprüft. Die Gemeinde erhielt Lob für alle Spielplätze. In Ottendorf wurden die als Fallschutz dienenden Hackschnitzel ausgetauscht. Stattdessen wird nun ein spezieller Kies verwendet, der die gleiche Wirkung hat.

In Ottendorf wurde das Kriegerdenkmal gereinigt und die Schrift nachgemalt. Ebenso wurde der Bildstock am Lindenplatz restauriert. Zur Dorferneuerung in Ottendorf sind mehrere Projekte geplant, die entweder einen baulichen oder sozialen Charakter haben. So ist die Neugestaltung des Lindenplatzes und des Umfeldes der Pfarrkirche geplant. Hierzu wurden Arbeitskreise gebildet.

Verbesserungsbeiträge in Sicht

Dem Abwasserzweckverband, zu dem die Gemeinde Gädheim gehört, stehen Investitionen bevor. Hintergrund sind der Neubau der Mainbrücke bei Horhausen; es muss auch eine Pumpstation komplett erneuert und Stauraumkanäle vergrößert und saniert werden. Die geschätzten Gesamtinvestitionen bis 2025 liegen bei 2,6 Millionen Euro. Wenn alle Baumaßnahmen erfolgen, muss die Gemeinde Verbesserungsbeiträge von den Grundstückseigentümern verlangen. Sparen ist also angesagt. Die Höhe ist aktuell aber nicht abzuschätzen, erklärte Kraus und versicherte, dass generell versucht wird, die Belastung für die Bürger so gering wie möglich zu halten.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren