Bad Kissingen
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Der Nöther-Clan hält zusammen

Anna und Josef Nöther waren einfache Leute. Sie lebten im kleinen Dorf Schwiebus in der Mark Brandenburg, rund 75 Kilometer östlich von Frankfurt/Oder. Elf Kinder brachte Anna Nöther zur Welt - und le...
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Ein Herz und eine Familie: Mitglieder des Nöther-Clans kamen in Reiterswiesen zum etwas anderen Familientreffen zusammen.  Foto: Chris Hahn
Ein Herz und eine Familie: Mitglieder des Nöther-Clans kamen in Reiterswiesen zum etwas anderen Familientreffen zusammen. Foto: Chris Hahn
Anna und Josef Nöther waren einfache Leute. Sie lebten im kleinen Dorf Schwiebus in der Mark Brandenburg, rund 75 Kilometer östlich von Frankfurt/Oder. Elf Kinder brachte Anna Nöther zur Welt - und legte damit die Grundlage für einen weit verzweigten Familien-Clan. Nachdem sie 1974 im Alter von 92 Jahren verstarb, treffen sich die Nachfahren alle zwei Jahre, um den Familienzusammenhalt aufrecht zu halten.
Zur Überraschung aller meldete sich beim 20. Treffen, welches 2016 im Geburtsort von Anna Nöther in Schwiebus (heute Polen) stattfand, die damals 17-jährige Ur-Ur-Enkelin Paulina Franke und lud die ganze Sippe kurzerhand nach Unterfranken ein. Der Nöther-Clan war begeistert, denn, wenn sich die jüngere Generation mit einbringt, ist die Zukunft des Familientreffens gesichert.


Zwischen sieben und 85 Jahren

Gemeinsam mit ihrer Mutter Conny wurden Pläne geschmiedet, der Termin sollte möglichst im Sommer sein. Auf der Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit für rund 100 Personen, fanden sie im Hotel Sonnenhügel in Reiterswiesen das passende Ambiente.
Von insgesamt etwa 260 Familienmitgliedern des Nöther-Clans, machten sich 61 Personen im Alter zwischen sieben und 85 Jahren aus insgesamt neun Bundesländern nun auf den Weg nach Bad Kissingen. Ein Ur-Enkel kam so gar aus der Schweiz angereist. Der gebürtige Oldenburger hatte in der Schweiz seine große Liebe gefunden. Seine hochschwangere Lebensgefährtin, die aus dem Bad Kissinger Stadtteil Arnshausen abstammt, konnte nicht am Treffen teilnehmen und ist gemeinsam mit dem kleinen Sohn Zuhause in der Schweiz geblieben. Sie wäre die einzige echte Bad Kissingerin bei dem Treffen gewesen.


Beeindruckt von der Kurstadt

Bei einer Weinprobe und einer Stadtführung bekamen die Mitglieder der Großfamilie einen kulturellen als auch historischen Eindruck von Bad Kissingen geboten. Im Rahmen des gemütlichen Beisammenseins im Hotel Sonnenhügel konnten gute Gespräche in fröhlicher Runde geführt, viele neue Fotos geschossen und alte angeschaut werden. Geburtstagskinder ließ man hochleben und an die Verstorbenen wurde feierlich gedacht.
"Wir haben wieder einmal gemerkt, wie wichtig uns dieses Zusammentreffen unserer Familie ist und das es ein unschätzbares Glück bedeutet, solche Wurzeln zu haben, die allerdings auch gepflegt werden wollen", sagt Cornelia Franke und: "Im Nachhinein hat es meiner Tochter und mir sehr viel Spaß gemacht Gastgeber zu sein und ich bin ihr sehr dankbar, dass sie damals in Schwiebus den Mut hatte, sich zu melden und ganz im Vetrauen.....wir würden es glatt noch einmal organisieren." red
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