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Der neue Vorsitzende der Feuerwehr Rossach freut sich auf seine Aufgaben

Die Feuerwehr Rossach hat einen neuen Mann an der Vereinsspitze. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde Tobias Siegel zum Vorsitzenden der 92 Mitglieder gewählt. Der bisherige Vorsitzende Andreas Lebek...
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Andreas Lebek (links) übergibt die Sitzungsglocke und damit den Feuerwehrverein an den neuen Vorsitzenden Tobias Siegel (Dritter von links) im Beisein der Führungskräfte und Jubilare. Eine besondere Ehrung erfuhr Hartmut Rauschert (Fünfter von rechts), der seit 50 Jahren dem Verein angehört.  Foto: Michael Stelzner
Andreas Lebek (links) übergibt die Sitzungsglocke und damit den Feuerwehrverein an den neuen Vorsitzenden Tobias Siegel (Dritter von links) im Beisein der Führungskräfte und Jubilare. Eine besondere Ehrung erfuhr Hartmut Rauschert (Fünfter von rechts), der seit 50 Jahren dem Verein angehört. Foto: Michael Stelzner

Die Feuerwehr Rossach hat einen neuen Mann an der Vereinsspitze. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde Tobias Siegel zum Vorsitzenden der 92 Mitglieder gewählt. Der bisherige Vorsitzende Andreas Lebek trat bei der Wahl nicht mehr an.

Umfangreich waren die Berichte bei der Hauptversammlung. "Auch im vergangenen Jahr waren wir zur Stelle, wenn wir gebraucht wurden", stellte Kommandant Björn Siegel fest. Die Wehr habe nun wegen der Neustrukturierung der Feuerwehren ein wasserführendes Fahrzeug, das von der Wehr aus Großheirath stamme. Jetzt habe die Rossacher Wehr bei jedem Einsatz immer 750 Liter Wasser dabei. Bei einem Tag der offenen Tür sei der Bevölkerung das Fahrzeug vorgestellt worden. Bei dieser Veranstaltung sei außerdem versucht worden, neue Aktive zu gewinnen. Deshalb seien zuvor auch Flyer verteilt worden. Allerdings sei nur ein neuer Wehrmann hinzugestoßen - kein so großer Erfolg, meinte Kommandant Siegel. Der Erlös der Veranstaltung sei aus der Feuerwehrkasse aufgestockt worden und für den ASB-Wünschewagen gespendet worden. Mit dem neuen Fahrzeug, das über einen Hochleistungslüfter sowie über einen Lichtmast verfügt, sei intensiv geübt worden.

Kommandant Siegel berichtete, die Wehr sei zu zwei Einsätzen ausgerückt, zu einem Brand und einer Türöffnung. Die Wehr nahm außerdem an einer Übung im ICE-Tunnel und an einer Großübung im Nachbarlandkreis Lichtenfels teil. Die Atemschutzgruppe besuchte regelmäßig die Atemschutzstrecke in Ebersdorf. Siegel stellte besonders die Arbeit von Markus Kreidler und Andreas Lebek heraus, die für die Wartung der Ausrüstung und Atemschutzgeräte zuständig sind. Denn bei einer Überprüfung des Gerätehauses habe es keinerlei Beanstandungen von der Feuerwehrführung gegeben.

Weiterhin unterstützte die Wehr die Veranstaltungen des Feuerwehrvereins. Für die Sicherheit der Teilnehmer sorgten die Aktiven bei der Nordic-Walking -Veranstaltung des TSV und beim Martinsumzug des Kindergartens Großheirath.

Der Wehrführer freute sich darüber, dass aus der Jugendgruppe ein gut ausgebildeter Wehrmann in die aktive Wehr gewechselt ist. Von der Kinderfeuerwehr "Löschzwerge" seien zwei Jugendliche in die Jugendfeuerwehr gekommen, berichtete Siegel und lobte die Jugendwarte, Carina Rauschert und Moritz Präcklein sowie Doris und Thomas Fischer und Hartmut Rauschert für ihre wertvolle Arbeit.

Jugendwartin Carina Rauschert erzählte, was die sechs jungen Mitglieder der Jugendgruppe im vergangenen Jahr unternommen haben, sie nahmen zum Beispiel am Wissenstest und am Jugendleistungsmarsch teil. Außerdem wurden wieder Christbäume eingesammelt und die Itz wurde gereinigt.

Der scheidende Vorsitzende Andreas Lebek blickte in seinem letzten Bericht auf die Werbeaktion des Feuerwehrvereins zurück. Denn es brauche dringend weitere Aktive. Der Defibrillator, den es in Rossach gebe, sei zu keinem Einsatz geholt worden. Man sei aber froh, mit Unterstützung von Spenden dieses Gerät im Ort zu haben. "Die Aufgaben der Feuerwehren werden nicht weniger", sagte Bürgermeister Udo Siegel in seinem Grußwort. Und weiter: "Die beste Versicherung für die Wehr sind stetiges Üben und Fortbildungen." M. Stelzner

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