Schönbrunn im Steigerwald

Der neue Rektor ist kein Unbekannter

Rainer Fuchs war bereits als Lehramtsanwärter in Schönbrunn. Der Dietenbach soll renaturiert werden.
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Bürgermeister Georg Hollet (BBL) gratulierte Rainer Fuchs in der Gemeinderatssitzung zur Ernennung zum Rektor der Grundschule Schönbrunn-Ampferbach. Fuchs berichtete, dass er bereits 1994/95 als Lehramtsanwärter in der damaligen Hauptschule Schönbrunn tätig war. Vor seiner Versetzung war er Schulleiter in Weilersbach bei Forchheim. Fuchs ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Frensdorf.
Anschließend ging es in Sachen Ländliche Entwicklung um die Renaturierung des Dietenbaches. Unter Renaturierung versteht man die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen aus kultivierten und genutzten Bodenflächen. Bei der Renaturierung des Dietenbaches soll die Überschwemmungsgefahr, die bei starken Regenphasen durch Oberflächenwasser eintreten kann, verringert werden. Die Strömungsgeschwindigkeit soll durch den Einbau von Kurven und Schleifen minimiert werden. Zwei Rückhaltebecken mit je 7000 Kubikmeter Volumen und einer Tiefe von 1,50 bis 1,70 Metern sollen als Wasserpuffer dienen, so Bürgermeister Hollet (BBL). Bauher ist das Amt für Ländliche Entwicklung, das die Maßnahme mit 85 Prozent fördert.


Ausbau von Wegen reicht

Thema im Gemeinderat war dann ein Antrag von Gemeinderat Michael Sitzmann auf eine Rad- und Fußwegverbindung von Steinsdorf nach Schönbrunn. Die Verwaltung sollte beauftragt werden, entsprechende Fördermöglichkeiten zu untersuchen. Ein straßenbegleitender Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2279 würde entfallen, weil vorhandene Wirtschafts- und Feldwege nur als Fuß- und Radwege ausgebaut werden müssten. Des Weiteren wäre so sichergestellt, dass kein unnötiger Flächenverbrauch von landwirtschaftlichen Flächen stattfände, so Sitzmann. In diesem Zusammenhang soll der Freistaat Bayern gebeten werden, auch den dringend erforderlichen Ausbau der Staatsstraße zwischen Steinsdorf und Schönbrunn schnellstmöglich vorzunehmen.


Zuschuss für den Schützenverein

Zugestimmt wurde dem Antrag des Schützenvereins "Hubertus" 1925 auf Bezuschussung der Wärmedämmung des Kegelbahn-Anbaus. An den Kosten in Höhe von insgesamt 15 000 Euro beteiligt sich die Gemeinde mit 15 Prozent, das sind 2250 Euro.
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