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Gemeinderat

Der neue Kinderhort schrumpft um 100 Quadratmeter, die Kosten sinken

Die Neuplanung für den Grundschulhort erörterte Peter Kropf vom gleichnamigen Ingenieurbüro im Gemeinderat von Mitwitz. Nun soll es 100 Quadratmeter weniger Grundfläche geben und dadurch könne man nat...
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So soll der neue Kinderhort aussehen. Foto: Maria Löffler
So soll der neue Kinderhort aussehen. Foto: Maria Löffler

Die Neuplanung für den Grundschulhort erörterte Peter Kropf vom gleichnamigen Ingenieurbüro im Gemeinderat von Mitwitz. Nun soll es 100 Quadratmeter weniger Grundfläche geben und dadurch könne man natürlich auch Kosten sparen.

In welcher Höhe sich diese Zahl bewegen wird, soll die Klärung mit den zuständigen Förderstellen ergeben. Kropf sprach jetzt von einer Bruttozahl von 1,53 Millionen Euro (vorher 2,1 Millionen Euro). Eine kurze Diskussion drehte sich erneut um die angeregte Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Hier warte man auch noch auf ein Angebot der Energieagentur Oberfranken. Die Kosten bezifferte Kropf auf momentan etwa 70 000 Euro und die Amortisierung auf rund 13 Jahre.

Dass der Verkehr in und um Mitwitz entschleunigt wird, darum baten die Zuhörer der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr. Das Fazit ergab zu viele Raser, zu viele Lkw und nur eingeschränkte Möglichkeiten, um die Lage zu entspannen. Jetzt möchte Rathauschef Hans-Peter Laschka (CSU) eventuell bauliche Maßnahmen ergreifen und will sich mit dem Straßenbauamt kurzschließen.

Nicht vorhandene Gehwege und "einheimische Raser", vor allem in Bächlein, beklagte ein Anwohner, der sich durch diese Situation stark gefährdet sieht. "Ich habe das schon öfter vorgebracht, aber keiner hat sich darum gekümmert." Jetzt soll Abhilfe geschaffen werden, um die Lage zu entspannen. Wie, das will der Bürgermeister jetzt mit den zuständigen Behörden klären.

Infrage kämen sowohl eine Tempo-30-Zone, als auch eine bauliche Einengung. Aus Mitwitz selbst möchte man vor allem den Schwerlastverkehr verbannen. "Es ist mittlerweile lebensgefährlich, in Mitwitz mit den Fahrrad zu fahren," meinte Friedrich Bürger. Ob man den Transitverkehr allerdings auslagern könne, will man jetzt prüfen lassen. "Theoretisch wäre das möglich", nickte auch der Bürgermeister.

Einen Sachstandsbericht über die Sanierungsmaßnahmen des Anwesens in der Kronacher Straße 3 gab Laschka im Anschluss. Hier habe man die Fachwerkkonstruktion von einem Statiker prüfen lassen und sei zu dem Ergebnis gekommen, die Dachziegel abzunehmen, um statische Sicherungsmaßnahmen einzuleiten. Das gesamte Gebäude sei deshalb eingerüstet und das Dach mit einer Folie notdürftig abgedichtet worden. "Es stehen aber noch verschiedene Details auf dem Prüfstand. Die Mehrkosten sind allerdings voll förderfähig, denn gerade schießen die Baupreise in die Höhe und das wissen auch die Fördergeber. Ich bin aber guter Dinge, dass es im Frühjahr weitergeht."

In den Ortsteilen Horb an der Steinach und Leutendorf soll es eine "Neuausrichtung der aktiven Wehren geben", wie Laschka es ausdrückte. Die sollen nämlich zusammengelegt werden. "Die beiden Kommandanten legen vorübergehend ihre Tätigkeit nieder und in einer Dienstversammlung wird neu gewählt", erklärte er das Prozedere." Niemand sei mehr bereit, Führungspositionen zu belegen, bedauerte er, denn "ähnliche Diskussionen finden auch in den Vereinen statt. Auch hier denkt man an Zusammenschlüsse".

Besprochen und befürwortet wurden folgende Bauvorhaben: Voranfrage von Christian Holoch auf Neubau einer Maschinenhalle im Ortsteil Neubau; Voranfrage Jessica Schwemmlein und Adrian Lindlein auf Neubau eines Einfamilienhauses in Bächlein; Antrag auf Verlängerung der Baugenehmigung für Willi Bauer, Schwärzdorf, auf Neubau von zwei Anbauten als Freilauffläche für Schweineaufzucht; Antrag von Christa Gundermann auf Umbau eines Gebäudes zu einem Wohngebäude mit drei Ferienwohnungen.

"Es war ein Ereignis von historischem Wert", beschrieb Bürgermeister Hans-Peter Laschka die Beurkundung über den Verkauf des Wasserschlosses, das ab Januar 2020 in das Eigentum des Landkreises übergehen. "Hiermit erfüllt sich für mich ein Lebenstraum. Das Wasserschloss geht in öffentliche Hände über," freute er sich auf neue Chancen der Gemeindeentwicklung. Auch nannte Laschka die Besucherzahlen des Weihnachtsmarktes. "Wir haben einen neuen Besucherrekord erzielt." Demnach waren rund 18 500 Besucher gekommen.

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