Kulmbach
auftakt

Der Landkreis Kulmbach wird eine "Gesundheitsregion plus"

Überwältigt von der positiven Resonanz auf das erste Gesundheitsforum im Sitzungssaal des Landratsamtes war Landrat Klaus Peter Söllner. Knapp 65 Mitglieder der "Gesundheitsregion plus" waren zur Auft...
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Überwältigt von der positiven Resonanz auf das erste Gesundheitsforum im Sitzungssaal des Landratsamtes war Landrat Klaus Peter Söllner. Knapp 65 Mitglieder der "Gesundheitsregion plus" waren zur Auftaktveranstaltung gekommen. Die Mitglieder des neuen Forums sind Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Gesundheitswesen, Soziales, Wirtschaft, Bildung sowie Behörden und Politik.

Die konstituierende Sitzung war der erste große Meilenstein für die "Gesundheitsregion plus" Kulmbach. Die ersten Ergebnisse aus der umfangreichen Bestands- und Bedarfsanalyse lagen vor und zeigten auf, was zu tun ist, damit der Landkreis auch weiterhin medizinisch gut versorgt ist und der Bevölkerung gesundheitsförderliche Angebote bereitstellen kann.

Die Leiterin des Staatlichen Gesundheitsamtes, Camelia Sancu, erklärte, dass das Gesundheitsforum ein lenkendes Gremium der "Gesundheitsregion plus" darstellt, dessen Weiterführung (einmal jährlich) vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege vorgegeben ist.

Geschäftsstellenleiterin Annekatrin Bütterich präsentierte das Projekt. Neben den beiden vorgegebenen Säulen "Medizinische Gesundheitsversorgung" und "Gesundheitsförderung und Prävention" hat Kulmbach bereits in der Antragsstellung eine dritte Säule definiert, die unter den bayerischen Gesundheitsregionen ein Alleinstellungsmerkmal ist - "Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit". Nicht nur der Campus der Universität Bayreuth, sondern auch das Kompetenzzentrum für Ernährung, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach wie auch regionale Wirtschaftsunternehmen aus der Lebensmittelbranche, deren Vertreterinnen und Vertreter ebenfalls Mitglieder des Gesundheitsforums sind, wollen hier gemeinsam ansetzen. Bütterich: "Die Expertinnen und Experten unseres Landkreises leisten bereits sehr gute Arbeit. Zusammen können wir aber noch besser werden, indem wir den Austausch untereinander fördern, miteinander kooperieren und gemeinsame realistische Ziele verfolgen." red

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