Laden...
Forchheim
Kinderbetreuung

Der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten in Forchheim ist ausgeweitet worden

Die Stadt Forchheim steht mit ihrem Kita-Personal nach der Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung bereit: Der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten wurde ausgeweitet. Die Kindertagesstättenlei...
Artikel drucken Artikel einbetten

Die Stadt Forchheim steht mit ihrem Kita-Personal nach der Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung bereit: Der Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten wurde ausgeweitet.

Die Kindertagesstättenleitungen der Stadt sind darauf vorbereitet, sofort eine größere Anzahl an Kindern in die Betreuung aufzunehmen. In der Gesundheitsversorgung und der Pflege könne es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der Maßnahmen der Staatsregierung zu einem steigenden Personalbedarf kommen, heißt es in einer Erklärung auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Grundsätzlich gilt bis Sonntag, 19. April, ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten. Ein Betretungsverbot für Beschäftigte gibt es nicht. Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn ein Erziehungsberechtigter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Die Gesundheitsversorgung umfasst auch den Rettungsdienst.

Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen, Notrufe, Interventionsstellen).

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. In diesen Bereichen wird weiterhin auf beide Erziehungsberechtigte des Kindes abgestellt, im Fall von Alleinerziehenden auf den oder die Alleinerziehende. Voraussetzung der Notbetreuung ist weiter, dass das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, nicht in Kontakt zu infizierten Personen steht beziehungsweise seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, und sich nicht in einem Gebiet aufgehalten hat, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist.

Für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der Kindertageseinrichtung betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. Es sind also keine Notfallkitas eingerichtet, sondern jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte stellt eine entsprechende Notbetreuung sicher. Für weitere Fragen steht die Stadt Forchheim unter E-Mail buergeranfrage@forchheim.de zur Verfügung. Außerdem weist die Stadtverwaltung auf ihre Sonderseite zu Corona hin unter www.forchheim.de/corona-pandemie. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren