Ludwigschorgast

Der Kita-Anbau ist im Zeitplan

Die Arbeiten kommen voran. Die Architektin hofft auf eine Einweihung vor dem nächsten Kindergartenjahr.
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Zimmerermeister Rainer Spindler aus Stadtsteinach hielt den Richtspruch auf dem Baugerüst des Erweiterungsbaus der Kindertagesstätte Ludwigschorgast.  Foto: Klaus-Peter Wulf
Zimmerermeister Rainer Spindler aus Stadtsteinach hielt den Richtspruch auf dem Baugerüst des Erweiterungsbaus der Kindertagesstätte Ludwigschorgast. Foto: Klaus-Peter Wulf

Vor zahlreichen Gästen hielt Zimmerermeister Rainer Spindler aus Stadtsteinach den Richtspruch auf dem Baugerüst des Erweiterungsbaus der Kindertagesstätte Ludwigschorgast. Er erhob das Glas und lobte die Arbeit der Handwerker, Planer sowie aller, die zum Entstehen des Gebäudes beitragen.

Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani, blickte auf eine wichtige Baumaßnahme für die Marktgemeinde, um jedem Kind einen entsprechenden Betreuungsplatz zu garantieren. Die Bürgermeisterin dachte aber auch an das Kindertagesstätten-Team, das sich auf die neuen Möglichkeiten freut. Leithner-Bisani hoffte, dass die Baustelle unfallfrei weitergeht und so gut läuft wie bisher. Und sie freute sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde, die die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätte ausübt.

Das Geschehen vom Ausgangspunkt des Baus, der Erkenntnis, dass der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen steigen wird, bis zum Richtfest fasste Gitta Kestel zusammen. Demnach gelang es, die Gesamtkosten des Projektes bei 1,436 Millionen Euro zu halten, indem der neue Anbau nicht mehr als Erweiterung für eine neue Krippengruppe mit zwölf Plätzen ausgewiesen wurde, sondern für eine altersgemischte Gruppe mit zwölf bis 16 Plätzen. Hierdurch konnten zusätzliche Flächen im Neubau - wie beispielsweise der Mehrzweckraum - mit angerechnet werden. Eine wunderbare Übergangslösung wurde Kestel zufolge für die bereits angemeldeten Krippenkinder in der freigewordenen Erdgeschosswohnung direkt im Nachbargebäude Konrad gefunden.

Der neue Haupteingang für die gesamte Kindertagesstätte befindet sich künftig auf Straßenniveau und ist direkt und barrierefrei von der Straße her erreichbar. Unmittelbar an der Straße werden später vier Besucherparkplätze angeordnet, davon einer als behindertengerechter Stellplatz und im Vergleich zu früher als Senkrechtparkplätze. Direkt neben dem Haupteingang sind ebenso Fahrradstellplätze vorgesehen. Der Vorplatzbereich wird gepflastert, erhält Pflanzflächen und auch eine Sitzgelegenheit. Über drei Stufen gelangt man hier in den künftig öffentlichen Spielplatzbereich, der auf der verbleibenden Restfläche wieder terrassenförmig angelegt und komplett neu gestaltet wird.

Über das zweigeschossige Treppenhaus und einen Aufzug sind dann die Erdgeschossebene des neuen Anbaus und das Bestandsgebäude für Eltern, Kinder und Personal barrierefrei erreichbar. Vom neuen Verbindungsbau aus gibt es zwei Ausgänge. Einen in den östlichen Teil des Grundstücks als direkter Weg in den bestehenden Krippengarten. Der andere Ausgang in Richtung Hof wird später hauptsächlich als Zugang für das Personal dienen. Und die künftigen Stellplätze für das Personal vor dem Bestandsgebäude hat das Bauhofteam bereits angelegt.

Wie geht es nun weiter? Wie Kestel ankündigte, wird in Kürze das Dach geschlossen und der Rohbau kann im Dezember und über Weihnachten ausfrosten. Die Arbeiten an der Technik im Bestand erfolgen im Dezember. Nach dem 6. Januar gehe es dann im Neubau weiter mit dem Einbau der Fenster und ab Mitte Januar mit der Rohinstallation der Gebäudetechnik. Inzwischen sollen die Ausschreibungen und Detailplanungen für die nächsten Ausbaugewerke erstellt werden, so dass es im März in die richtige Ausbauphase gehen kann.

Und wenn alles gut geht, so hofft die Architektin, könnte es vor Beginn des nächsten Kindergartenjahres eine Einweihungsfeier geben.

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