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Der Kanalbau und die Generationengerechtigkeit

Spitzen von Junger Union und CSU besuchten das Ingenieurbüro GBi Kommunale Infrastruktur, das vor einem Jahr sein neues Domizil in der Werner-von-Heisenberg-Straße im neuen Gewerbegebiet an der Bamber...
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Beim Besuch von GBi (von links) CSU-Vorsitzende Antje Körner, JU-Vorsitzender Simon Dummer, GBi-Geschäftsführer Andreas Zacherl, Stadtrat Konrad Körner und Fraktionsvorsitzender Bernhard Schwab Foto: privat
Beim Besuch von GBi (von links) CSU-Vorsitzende Antje Körner, JU-Vorsitzender Simon Dummer, GBi-Geschäftsführer Andreas Zacherl, Stadtrat Konrad Körner und Fraktionsvorsitzender Bernhard Schwab Foto: privat
Spitzen von Junger Union und CSU besuchten das Ingenieurbüro GBi Kommunale Infrastruktur, das vor einem Jahr sein neues Domizil in der Werner-von-Heisenberg-Straße im neuen Gewerbegebiet an der Bamberger Straße bezog.
"Wer am Kanal jahrelang nichts macht, der hinterlässt der nächsten Generation ein Millionengrab", konnte der JU-Ortsvorsitzende Simon Dummer aus dem Gespräch berichten. Begleitet wurde er von JU-Stadtrat Konrad Körner, der CSU-Ortsvorsitzenden Antje Körner und dem Fraktionsvorsitzenden Bernhard Schwab bei dem Unternehmensbesuch. Von Geschäftsführer Andreas Zacherl durften sie viel über das rund 30 Mann starke Unternehmen aus Herzogenaurach erfahren und auch so manches kommunalpolitische Thema anreißen.
Insbesondere der Generationenaspekt war den beiden Nachwuchspolitikern wichtig. "Oft tun ja auch wir Stadträte so, als ob das mit dem Kanal schon laufen würde, was zum Glück in Herzogenaurach auch gut funktioniert", so Körner, "aber sich mal wieder vor Augen zu führen, was für einen riesigen Wert so eine kommunale Infrastruktur wie ein Kanal hat und wieviel man jedes Jahr investieren muss, um der nächsten Generation nicht versteckte Schulden zu hinterlassen, das ist immer wieder wichtig."
Daneben ging es auch um den Umwelt- und Hochwasserschutz, der im Tiefbau immer wichtiger wird, und Bernhard Schwab, langjähriger Ausbildungsleiter bei Schaeffler, erkundigte sich nach der Ausbildungs- und Nachwuchssituation bei dem Herzogenauracher Unternehmen. Bauzeichner und Bauingenieure seien immer auf dem Markt gefragt, aber das Unternehmen könne derzeit mit einer frühen Ansprache von jungen Leuten noch Nachwuchs ziehen, so Geschäftsführer Andreas Zacherl.


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