Technik

Der "InnoTruck" bietet Wissen zum Mitnehmen

Moderne Technologien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber nicht nur die Technik verändert das Zusammenleben innerhalb der Gesellschaft, auch die Menschen können mit Technik die Welt ve...
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Moderne Technologien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber nicht nur die Technik verändert das Zusammenleben innerhalb der Gesellschaft, auch die Menschen können mit Technik die Welt verändern. Deshalb informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem "InnoTruck" über die Innovationen unserer Zeit und macht diese erlebbar. So soll das Wissen über wichtige Zukunftsaufgaben vermittelt und das Interesse geweckt werden, selbst zum "Innovator" zu werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative "InnoTruck".
Welchen Zukunftsaufgaben besondere Bedeutung zukommt und welche Chancen, aber auch Risiken mit der Erforschung wichtiger Schlüsseltechnologien verbunden sind, zeigt die Initiative von Montag bis Mittwoch, 23. bis 25. Juli, beim Tourstopp auf dem Südhof des Gymnasiums Höchststadt (Zugang über Kerschensteinerstraße).
Neben angemeldeten Schulklassen sind auch alle anderen interessierten Besucher in die mobile Erlebniswelt eingeladen. Am Dienstag, 24, Juli, steht der Truck von 17.30 bis 19 Uhr allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den wissenschaftlichen Begleitern informieren möchten.
Auf zwei Stockwerken und rund 100 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet sich eine multimediale Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und die Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmachangeboten. Dank moderner Präsentationstechniken wie Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen lautet die Devise nicht nur Anschauen, sondern auch Anfassen und Ausprobieren.


Schüler produzieren Wasserstoff

Die Schüler des Gymnasiums Höchstadt lernen am Beispiel von mehr als 80 überwiegend interaktiv gestalteten Exponaten, an welchen technischen Lösungen in Deutschland aktuell geforscht wird und wozu diese Entwicklungen dienen sollen. Dabei erfahren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt und wie Ingenieure oder Forscher denken. Einen Blick in die Zukunft der Elektromobilität können vor allem jüngere Schüler bei einem Workshop zum Bau eines Brennstoffzellen-autos werfen. Dabei produzieren sie selbst Wasserstoff mithilfe der Elektrolyse aus Wasser und lernen die Funktion einer PEM-Brennstoffzelle kennen. Das gewonnene Wissen wird anschließend gleich in einem fahrtüchtigen Modellauto angewendet.
Wie Materialforscher arbeiten, lernen die Jugendlichen bei Untersuchungen mit dem Rasterelektronenmikroskop. Dabei erkunden sie Strukturen im Mikro- und Nanometerbereich, die mit dem bloßen Auge und auch mit Lichtmikroskopen nicht zu sehen sind. red


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