Guttenberg
Ortstermin

Der Innenausbau des "Dorftreffs" geht dem Ende zu

Bei einem Ortstermin in der ehemaligen Schule machten sich die Guttenberger Gemeinderäte zusammen mit Bürgermeister Eugen Hain und dem Architekten Harald Schramm vor der Ratssitzung ein Bild vom Stand...
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Bei einem Ortstermin in der ehemaligen Schule machten sich die Guttenberger Gemeinderäte zusammen mit Bürgermeister Eugen Hain (Vierter von rechts) und dem Architekten Harald Schramm (Zweiter von rechts) ein Bild vom Stand der Bauarbeiten.  Foto: Klaus-Peter Wulf
Bei einem Ortstermin in der ehemaligen Schule machten sich die Guttenberger Gemeinderäte zusammen mit Bürgermeister Eugen Hain (Vierter von rechts) und dem Architekten Harald Schramm (Zweiter von rechts) ein Bild vom Stand der Bauarbeiten. Foto: Klaus-Peter Wulf

Bei einem Ortstermin in der ehemaligen Schule machten sich die Guttenberger Gemeinderäte zusammen mit Bürgermeister Eugen Hain und dem Architekten Harald Schramm vor der Ratssitzung ein Bild vom Stand der Bauarbeiten im Zuge der Nutzungsänderung zum Dorfgemeinschaftshaus. Eugen Hain freute sich, dass der Innenausbau zum "Dorftreff" zu Ende geht und auch die Kosten mit knapp 620 000 Euro gut in den Planzahlen liegen. Auch Harald Schramm bewertete das Ganze als sehr positiv und gab bekannt, dass die Gestaltung der Außenanlagen jetzt ausgeschrieben werden und die Arbeiten im Frühjahr 2019 beginnen sollen.

"Wir haben während der Bauphase in den einzelnen Gewerken Kostensteigerungen gehabt, diese Gelder aber woanders wieder eingespart", betonte Bürgermeister Hain. Der Gemeinderat stimmte noch einmütig dem Nachtrag der Firma Topline-Estrichbau, Stadtsteinach, für das Gewerk "Abdichtungs- und Estricharbeiten" in Höhe von 1500 Euro zu. Zustimmung erging zudem zur Beschaffung weiterer Ausrüstungsgegenstände zum Gesamtpreis von 5360 Euro.

Der Guttenberger Gemeinderat nahm vom eingeleiteten Planfeststellungsverfahren für den Ersatzbau der Hochspannungsleitung im Abschnitt Redwitz-Mechlenreuth Kenntnis. Das Ratsgremium stimmt dem Vorhaben zu, ausgenommen hiervon sind die Einwendungen von Anita Heerdegen, Eeg 6, welche vom Gemeinderat Guttenberg vollinhaltlich unterstützt werden. Ferner wird vor, während und nach der Bauphase eine Beweissicherung des gemeindlichen Wege- und Straßennetzes für die betroffenen Bereiche gefordert.

Einmütig stimmte der Guttenberger Rat dem Abschluss einer Zweckvereinbarung zwischen dem Landkreis Kulmbach und den kreisangehörigen Gemeinden über die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit zu. Damit werden die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten (DSB) und des Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) interkommunal wahrgenommen. Nach dem jetzigen Stand wird davon ausgegangen, dass maximal pro Jahr für die Gemeinde Guttenberg ein Betrag von 4,05 Euro pro Einwohner - also rund 2000 Euro - zu zahlen wären.

Bürgermeister Eugen Hain informierte die Ratsmitglieder, dass die Neubestellung von Feldgeschworenen stattgefunden hat. Insgesamt verfügt die kleine Frankenwaldgemeinde jetzt über fünf Feldgeschworene. Zum neuen Obmann wurde Harald Will gewählt. Sein Stellvertreter ist Robert Hain.

Gemeinderat Thomas Jaekel sprach an, dass keine Hunde auf den Friedhof mitgenommen werden dürfen und bat darum, das entsprechende Schild, das nicht mehr lesbar sei, am hinteren Eingang zu erneuern.

Zufrieden blickte Bürgermeister Eugen Hain in seinem Jahresrückblick auf geordnete Gemeindefinanzen, die in den Planzahlen liegen. Die Verschuldung belaufe sich auf knapp 200 000 Euro, im Baugebiet "Breite Wiese" konnte ein Grundstück verkauft werden. Die Einwohnerzahl habe sich mit 486 Personen stabilisiert. Drei Geburten stehen neun Sterbefällen gegenüber. Der Breitbandausbau ist abgeschlossen und die alte Anlage der Fernsehinteressengemeinschaft Guttenberg nun seit dem 1. Dezember 2018 abgeschaltet. "Ich bin heilfroh, dass das alles so über die Bühne gegangen ist", betonte das Gemeindeoberhaupt.

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