Burkardroth
Marktgemeinderat

Der Hort zieht für ein Jahr ins Feuerwehrhaus um

Nach den Sommerferien soll beim Großprojekt "Generalsanierung Mittelschule Burkardroth" mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden. In diesem Gebäude war bislang die nachmittägliche Schulkindbetreuu...
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Nach den Sommerferien soll beim Großprojekt "Generalsanierung Mittelschule Burkardroth" mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden. In diesem Gebäude war bislang die nachmittägliche Schulkindbetreuung der Kindertagesstätte untergebracht. Der Hort soll dann vorübergehend, für etwa ein Jahr, in den Schulungsraum im Obergeschoss des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses in der "Strengen Tür" verlegt werden. Darauf hat sich der Marktgemeinderat bereits im Februar mit den Verantwortlichen des Kindergartens und der Wehren einvernehmlich verständigt. Hier stehen sieben Räume (Vorraum, Teeküche, Abstellraum, Kommandantenraum, Kleiderkammer, Lehrmittelraum und Lehrraum) mit einer Gesamtfläche von rund 190 Quadratmetern zur Verfügung. In den einzelnen Räumen könnten unterschiedliche Angebote für die Kinder (40 bis 45) gemacht werden und als Garderobe der Bereich am Eingang zum Treppenhaus dienen.


Ausweichräume für die Wehr

Für die Feuerwehren stehen für diesen Zeitraum bei Bedarf Ausweichräumlichkeiten zur Verfügung. Das Jugendamt ist damit einverstanden. Seitens der Bauabteilung wurde noch ergänzend eine Brandschutzbegutachtung erbeten. Diese wurde nach einem Ortstermin am 5. Juli vom Architekturbüro Messerschmitt aus Bad Kissingen erstellt. Danach ergeben sich keine weitergehenden baulichen Anforderungen, evtl. sind in geringem Umfang Beschilderungen und Rauchmelder nachzurüsten.
Der Marktgemeinderat stimmte nach Planeinsicht dem vorgelegten Antrag auf vorübergehende Nutzungsänderung in seiner jüngsten Sitzung zu.


Bauvoranfrage abgelehnt

Ein weiteres Thema der Sitzung war eine Bauvoranfrage zu einer Grundstückseinfriedung in der Frühlingstraße in Premich. Beabsichtigt ist die Einfriedung des Grundstückes im nördlichen bzw. im nordöstlichen Bereich. Auf Beton-L-Steine sollen Eisenplatten montiert werden. Auch wenn das Vorhaben von der Straße nicht einsehbar ist, sah der Marktgemeinderat das Vorhaben in verschiedenen Punkten als sehr problematisch an. Neben der offenen Bewertung als Einfriedung, Einhausung liege eine umfangreiche Grenzbebauung vor, und es bestanden Bedenken hinsichtlich der vorgesehenen Höhen. Der Gemeinderat wollte hier keinen Präzedenzfall schaffen. Zudem haben sich entgegen der Angaben in den Antragsunterlagen zwei unmittelbar betroffene Grundstücksnachbarn gegen dieses Vorhaben ausgesprochen. Der Marktgemeinderat beschloss daher, das gemeindliche Einvernehmen zu verweigern. Eine Befreiung von den maßgeblichen Festsetzungen des Bebauungsplanes wurde nicht in Aussicht gestellt.
Das gemeindliche Einvernehmen wurde für den Tekturplan für einen Wohnhausneubau im Lanzenweg in Zahlbach erteilt. Die geplante bauliche Anlage liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Dürre Wiese" in Zahlbach. Die Erschließung ist gesichert.
Befreiungen von den Festsetzungen wurden hinsichtlich der Dachneigung vom Hausdach, der Neigung der Terrassenüberdachung, der Dachformen der Terrassenüberdachung, Überschreiten der südöstlichen, südwestlichen und nordwestlichen Baugrenze und des Überschreitens der Wandhöhe erteilt. red


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